In Stralsund sind einem Trucker während einer Klima-Blockade die Nerven durchgegangen. Erst drohte er mit Schlägen - dann fuhr er einen Aktivisten an. Nun muss er um seinen Führerschein bangen.
Nach der Verkehrsblockade in Stralsund, bei der am Mittwoch ein Klimaaktivist angefahren wurde, soll das Amtsgericht über die Dauer des Führerscheinentzuges für den Lkw-Fahrer entscheiden. Ein entsprechender Antrag wurde dem zuständigen Richter am Donnerstag vorgelegt, wie die dpa berichtete. Es gebe aber noch einige Unklarheiten bei dem Vorfall, bei dem niemand verletzt worden war.
Sechs Blockierer hatten den Verkehr am Mittwoch auf einer Verkehrshauptader in Stralsund behindert. Der 41-jährige Lkw-Fahrer habe drei Teilnehmer in seiner Fahrtrichtung zum Teil von der Straße gezerrt und ihnen Schläge angedroht, sagte ein Polizeisprecher.
Erst Schläge, dann fährt er los - Trucker attackiert Klimaaktivisten
Dann habe sich der Mann hinter das Lenkrad gesetzt und sei kurz angefahren. Dabei wurde ein junger Demonstrant, der rechts vor der Stoßstange auf der Fahrbahn saß, etwa einen Meter nach vorn geschoben, hieß es. Ernsthaft verletzt wurde laut Polizei niemand.
Der Lkw hielt, der Blockierer stand auf, der Lkw-Fahrer fuhr weiter. Er habe sich abends der Polizei in Grimmen gestellt, die ihm die Papiere "vorläufig abnahm." Über so eine Maßnahme müsse ein Richter entscheiden, sagte der Sprecher. So sei auch noch unklar, ob der Lkw-Fahrer hatte sehen können, dass wieder jemand vor seinem Fahrzeug saß.
Die Polizei ermittelt gegen den Lkw-Fahrer wegen des Verdachts der versuchten Körperverletzung. Gegen die Klimaaktivisten wird wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und des Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr ermittelt.
Vorschaubild: © hpgruesen/pixabay | Paul Zinken/dpa (Symbolbild)
Schade , dass man nun gegen den Fahrer vorgeht, armes Deutschland , dass es soweit kommen muss ist allein die Schuld dieser Politik.
Wenn man diesen Klimaterroristen auch noch in der Presse div. Foren bietet, Fühlen die sich mehr und mehr bestätigt. Wir Autofahrer und Flugreisende sollten
uns