Täuschend echter Betrug: In ganz Deutschland kursieren derzeit Briefe von dem Absender "Bundesstelle für Seuchenschutz". Dies berichtet unter anderem das Bayerische Rote Kreuz. Mit dem Schreiben wollen Betrüger die Adressaten jedoch in eine Falle locken: Sie fordern die Empfänger auf, sich eines Corona-Tests zu unterziehen.

Der Brief verpflichtet die Empfänger geradezu zu dem Test, da sie als Risikogruppe eingestuft worden seien. Doch die Briefe sind nicht echt. Eine Bundesstelle für Seuchenschutz gibt es ebenfalls nicht. Die Schreiben sollten deshalb ignoriert und keinesfalls die befohlenen Schritte befolgt werden.

Geldbetrug: Corona-Test für über 100 Euro

Auch wenn das Layout und die Gestaltung des Briefes mit Bundesadler, Bonner Adresse und weiteren Angaben einer offiziellen Behörde sehr ähnlich sind, handelt es sich bei dem Schreiben der "Bundesstelle für Seuchenschutz" um Betrug. Das Ziel der Betrüger: an Geld kommen. Denn die Empfänger müssten das Test-Set selbst bestellen und 110,50 Euro per Vorauskasse bezahlen. Dieses Set, welches dann drei Tage nach Zahlungseingang bei der örtlichen Poststelle abgeholt werden könne, existiert in Wirklichkeit natürlich nicht.

Falls jemand aus Ihrem Freundes- und Familienkreis einen solchen Brief erhalten sollte, halten Sie ihn von einer Überweisung des Geldbetrags ab und klären Sie ihn über die Betrugsmasche auf.