Bei einem Bootsausflug springen zwei ältere Männer in den Bodensee. Sie tauchen jedoch nicht wieder auf. Trotz einer Suche mit Tauchern, einem Hubschrauber und Sonar werden sie zunächst nicht gefunden.
Zwei Männer beim Baden im Bodensee ums Leben gekommen. Die beiden waren am Donnerstagnachmittag (25. Juni 2026) vor den Augen ihrer Frauen in den See gesprungen und nicht mehr aufgetaucht. Stunden später wurden ihre Leichen entdeckt. Taucher der Wasserschutzpolizei bargen sie in der Nähe des Unglücksortes, wie die Polizei mitteilte.
Eine mehrstündige Suche nach den 71 und 76 Jahre alten Männern war zunächst erfolglos gewesen. Sie waren mit ihren Frauen auf einem Mietboot unterwegs, als sie etwa 200 Meter vor dem Hafen Kirchberg bei Immenstaad ins Wasser sprangen und untergingen.
Männer gehen im Bodensee unter und sterben - Leichen rund einen Tag später entdeckt
Anschließend waren Wasserschutzpolizei und Feuerwehr auf dem See im Einsatz. Auch Taucher der DLRG, Hubschrauber und Mantrailerhunde sowie zwei Sonargeräte wurden eingesetzt – zunächst jedoch ohne Erfolg. Die Leichen der Männer wurden schließlich erst am Freitag gegen 14.30 Uhr entdeckt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten an, hieß es.
In den vergangenen, extrem heißen Tagen sind in mehreren Regionen des Landes Menschen bei Badeunfällen verunglückt, einige verloren dabei ihr Leben. So kam ein 19-Jähriger beim Schwimmen im Binninger See bei Hilzingen (Kreis Konstanz) ums Leben. Er hatte sich zunächst mit Freunden auf einer Luftmatratze in der Mitte des Sees aufgehalten und wollte dann allein ans Ufer zurückschwimmen. Dabei unterschätzte er offenbar die Entfernung zum Ufer.
Kurz zuvor wurde auch im Badesee in Heddesheim (Rhein-Neckar-Kreis) ein 74-jähriger Schwimmer nur noch tot aus dem Wasser geborgen. Im Epplesee bei Karlsruhe ertrank ein 23 Jahre alter Mann, der laut Zeugen beim Baden nicht mehr auftauchte. Auch in Bayern starben diesen Sommer bereits Menschen bei Badeunfällen - unter anderem im Tegernsee. Im vergangenen Juni starben laut DLRG sieben Menschen in baden-württembergischen Gewässern. Insgesamt kamen 43 Menschen ums Leben, fünf weniger als im Jahr zuvor.
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
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