Flucht in Oberpfalz misslingt auf kuriose Weise - Arbeiter macht fatalen Fehler

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Ein Sprung aus dem Fenster soll die Rettung vor einer Kontrolle des Zolls in der Oberpfalz sein. Doch der Plan misslingt gründlich.

Ein außergewöhnlicher Fluchtversuch bei einer Zollinspektion im Landkreis Tirschenreuth hat für einen Schwarzarbeiter erfolglos geendet. Wie das Hauptzollamt Regensburg berichtete, versuchte der Bauarbeiter, mit einen Sprung aus einem Fenster vor den Beamten zu flüchten. Dabei hinterließ er jedoch mit Farbe und Putz verschmutzte weiße Fußabdrücke auf dem Asphalt, die die Einsatzkräfte direkt zu seinem Versteck führten.

Zu dem Vorfall kam es im Rahmen einer Überprüfung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Hof. Die Beamten kontrollierten ein asiatisches Restaurant und bemerkten dabei laufende Bauarbeiten im angrenzenden Wohnhaus. Neben dem Flüchtenden stießen die Zöllner vor Ort auf zwei weitere Bauarbeiter vietnamesischer Herkunft.

Flucht vor Zoll scheitert an weißen Fußspuren - Strafbefehle erlassen

Untersuchungen ergaben, dass der 21-, der 27- und der 33-Jährige keine gültigen Aufenthaltstitel besaßen, die ihnen das Leben oder Arbeiten in Deutschland erlaubt hätten. Nach Angaben des Zolls hielten sich die drei bereits seit mehreren Monaten verbotenerweise im Bundesgebiet auf und gingen einer illegalen Beschäftigung nach.

Der Fachgebietsleiter der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Hof, Jürgen Fein, sagte: "Auch ungewöhnliche Fluchtversuche ändern nichts daran, dass der Zoll illegale Beschäftigung konsequent aufdeckt." Der Fluchtversuch lasse darauf schließen, dass dem Arbeiter offenbar bewusst gewesen sei, dass er unerlaubt tätig war, so Fein weiter.

Das Amtsgericht Weiden erließ gegen zwei der Betroffenen mittlerweile Strafbefehle in Höhe von 4500 Euro beziehungsweise 750 Euro. Die Ausländerbehörde forderte alle drei auf, das Bundesgebiet zu verlassen.

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