Ein 14-Jähriger wirft in Kempten in bedrohlicher Manier einen Turnbeutel in ein Klassenzimmer - wohl inspiriert von einem Internet-Trend. Die Polizei untersucht den Vorfall und weist auf die Gefahren solcher Streiche hin.
Ein Trend aus sozialen Medien soll hinter einem Turnbeutelwurf in ein Klassenzimmer in Kempten stecken. Das hat ein 14-Jähriger bei der Polizei angegeben, nachdem er sich am Mittwochabend (15. Oktober 2026) selbst gestellt hatte.
Den Beamten zufolge hatte der Jugendliche zuvor an einem Gymnasium den Beutel in ein besetztes Klassenzimmer geworfen und dabei bedrohlich wirkende Worte gerufen. Für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte bestand laut Polizei zu keinem Zeitpunkt Gefahr.
14-Jähriger ahmte Trend nach – Polizei: Kann Betroffene stark belasten
Die Ermittlungen gegen den Jugendlichen laufen. Bei der Aktion handelt es sich nach Angaben eines Polizeisprechers wohl um den sogenannten Throwing-Bag-Trend (zu Deutsch etwa Taschenwurf). Dabei werfen meist Jugendliche eine Tasche oder einen Rucksack in einen Raum oder auf einen Platz, rufen laut und filmen die Reaktionen der Anwesenden.
Entsprechende Videos kursieren in sozialen Medien. Die Polizei betonte, solche Aktionen seien kein harmloser Spaß, sondern könnten Betroffene stark belasten und Angst auslösen.