Die Heizsaison steht vor der Tür. Drei einfache Checks helfen, die Heizung effizient und zuverlässig auf den Herbst vorzubereiten.
Wenn die Temperaturen morgens und abends sinken, beginnt langsam die Heizsaison. Wer jetzt seine Heizung überprüft, kann dafür sorgen, dass sie effizient arbeitet und unnötige Energie- und Kostenverluste vermeidet. Welche drei Punkte vor dem ersten Einschalten wichtig sind.
Wenn die ersten kühlen Tage kommen, rückt auch die Heizsaison näher. Bevor die Heizung wieder regelmäßig läuft, lohnt sich ein kurzer Check der Anlage. "Damit die Anlage das Zuhause im Winter zuverlässig wärmt, sollte das Heizsystem jetzt überprüft und richtig eingestellt werden", sagt Markus Lau, Technikexperte beim Flüssiggas-Verband.
Luft raus, Wärme rein: Gut entlüftete Heizkörper arbeiten effizienter
Die Verbraucherzentrale empfiehlt im Wohn- und Essbereich meist 19 bis 21 °C. Im Bad dürfen es mit 21 bis 24 °C etwas wärmer sein, während im Schlafzimmer etwa 18 °C als angenehm gelten.
Luft im Heizkörper kann die Wärmeverteilung beeinträchtigen, denn sie leitet Wärme schlechter als Wasser. Entlüftete Heizkörper werden deshalb gleichmäßiger warm und können effizienter arbeiten. Zum Entlüften sollten zunächst Heizungsanlage und Umwälzpumpe ausgeschaltet werden. Danach wird das Entlüftungsventil langsam geöffnet.
Sobald statt Luft nur noch Wasser austritt, kann es wieder geschlossen werden. Ein Tuch und ein Gefäß helfen dabei, austretendes Wasser aufzufangen. Nach dem Entlüften sollte außerdem der Wasserdruck der Heizungsanlage kontrolliert werden. Den Wert zeigt das Manometer an. Ist der Druck zu niedrig, kann es nötig sein, Wasser nachzufüllen.
Wärme gleichmäßig verteilen
Bleibt ein Raum trotz richtig eingestelltem Thermostat zu kalt, muss nicht zwangsläufig die Temperatur höher eingestellt werden. Eine mögliche Ursache ist, dass der betreffende Heizkörper nicht ausreichend mit Heizwasser versorgt wird.
Hier kommt der hydraulische Abgleich ins Spiel. Dabei werden die einzelnen Komponenten der Heizungsanlage so aufeinander abgestimmt, dass jeder Heizkörper die benötigte Menge Heizwasser erhält. Dadurch soll die gewünschte Raumtemperatur effizienter erreicht werden.