Mann nach Messerangriff in Bank gestorben - SEK nimmt 20-Jährigen fest

2 Min

In einer Bank in Regensburg ist es am Donnerstag zu einem tödlichen Messerangriff gekommen. Am frühen Abend nahm die Polizei einen Tatverdächtigen fest.

Mit einem Messer soll ein Angreifer einen Mann am Donnerstag (23. Juli 2026) in einer Bankfiliale in Regensburg tödlich verletzt haben. Der Angreifer bleibt zunächst mit weiteren Menschen im Gebäude, Spezialkräfte rücken an, von einer Geiselnahme ist die Rede. Am frühen Abend dann der Zugriff: Spezialkräfte der Polizei können den mutmaßlichen Täter festnehmen.

Update vom 23.07.2026, 18.09 Uhr: SEK nimmt Tatverdächtigen fest - Einsatz in Regensburg dauert an

Nach einer tödlichen Messerattacke in einer Bank in Regensburg ist der mutmaßliche Angreifer festgenommen worden. Der Verdächtige habe sich zunächst mit weiteren Menschen im Gebäude befunden, sagte eine Polizeisprecherin. 

Spezialkräfte der Polizei konnten den Tatverdächtigen im Gebäude festnehmen. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 20-jährigen deutschen Staatsangehörigen. Der Tatverdächtige blieb bei dem Zugriff unverletzt. Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler weiterhin von einem Einzeltäter aus. Hinweise auf weitere Tatverdächtige liegen derzeit nicht vor.

Zwischenzeitlich war auch eine Geiselnahme befürchtet worden. Ermittelt werde inzwischen aber wegen eines Tötungsdelikts und eines Raubüberfalls, sagte die Polizeisprecherin. Die polizeilichen Maßnahmen vor Ort dauern weiterhin an und sind noch nicht abgeschlossen. Unter anderem wird das Gebäude derzeit noch abgesucht.

Die Kriminalpolizei Regensburg führt die Ermittlungen wegen des Vorfalls in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft.

Update vom 23.07.2026, 17.25 Uhr: Mann nach Messerangriff in Bank gestorben

Nach einem Messerangriff in einer Bankfiliale in Regensburg ist ein zunächst lebensgefährlich verletzter Mann gestorben. Das teilte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur mit. 

Wie die Polizei weiter mitteilte, wurde das Opfer zunächst mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Regensburger Krankenhaus gebracht, wo es nun seinen Verletzungen erlag. Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen übernommen. Nach derzeitigem Stand wird wegen eines vollendeten Tötungsdelikts sowie des Verdachts eines Raubüberfalls ermittelt.

Die Einsatzkräfte gehen derzeit noch immer von einem Einzeltäter aus. Zwei Personen befanden sich noch im Gebäude. Diese konnten zwischenzeitlich durch Spezialkräfte der Polizei aus dem Gebäude gebracht werden. Der Täter selbst befinde sich weiterhin in der Filiale. Ob sich noch weitere Menschen in dem Gebäude aufhalten, blieb zunächst unklar.

Die Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort, auch Spezialkräfte rückten an. Der Bereich um die Filiale wurde weiträumig abgesperrt. Die Bevölkerung wird weiterhin dringend gebeten, den Bereich rund um den Rennweg zu meiden und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten.

Meldung vom 23.07.2026, 16.10 Uhr: Geiselnahme in Bank in Regensburg: Mann lebensgefährlich verletzt

Bei einer Geiselnahme in einer Bankfiliale in Regensburg (Oberpfalz) ist laut Polizei ein Mann lebensbedrohlich verletzt worden. 

Der mutmaßliche Täter sei wohl mit einem Messer bewaffnet, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Laut Polizeiangaben wurde ein Mann gegen 14.50 Uhr  in der Bankfiliale im Rennweg in Regensburg/Prüfening durch einen Messerangriff  lebensgefährlich verletzt.

Das lebensbedrohlich verletzte Opfer werde medizinisch versorgt. "Die Person ist in ein Krankenhaus gekommen", sagte eine Polizeisprecherin der dpa. Sowohl das Opfer als auch der mutmaßliche Täter seien männlich, hieß es. Zum Alter gab es noch keine Angaben. "Wir gehen aktuell von einem Einzeltäter aus", sagte eine Sprecherin. Er habe das Opfer mutmaßlich mit einem Messer angegriffen und befinde sich noch immer in dem Gebäude.

Messerangriff in Regensburg - Geiselnahme in Bank gemeldet

Die Polizei geht nach Angaben der Sprecherin davon aus, dass sich darüber hinaus noch weitere Menschen in der Bank befinden. Die genaue Zahl blieb aber zunächst unklar - auch, ob sie im unmittelbaren Einflussbereich des Täters waren. 

Polizei und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Neben einem Hubschrauber wurde auch das Spezialeinsatzkommando alarmiert. Was das Motiv des mutmaßlichen Geiseltäters ist, blieb zunächst offen. Es seien noch keine Forderungen eingegangen, sagte die Polizeisprecherin.

Die Bank befindet sich im Erdgeschoss eines großen Gebäudekomplexes; in den Stockwerken obendrüber sind Wohnungen. "Der Schutz der Bevölkerung hat für uns oberste Priorität", betonte die Sprecherin. Die Polizei rief die Menschen dazu auf, die Umgebung rund um den Tatort weiträumig zu meiden.

Vorschaubild: © Armin Weigel/dpa