Schüler-Streit mit Pfefferspray - USK-Einsatz vor Berufsschule in Franken

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An der Bushaltestelle vor einer Berufsschule in Erlangen geraten zwei Schüler in eine Auseinandersetzung. Die Meldung löst einen größeren Polizeieinsatz aus.

USK-Einsatz in Erlangen: Am Donnerstagmittag (23. Juli 2026) kam es an einer Bushaltestelle vor einer Berufsschule in der Erlanger Drausnickstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Schülern. Einer der Beteiligten setzte Pfefferspray ein, was einen größeren Polizeieinsatz auslöste.

Gegen 12.55 Uhr wurde per Polizeinotruf eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen an einer Bushaltestelle vor der Staatlichen Berufsschule in der Drausnickstraße gemeldet. Hierbei soll nach ersten Angaben Pfefferspray eingesetzt worden und zudem ein Messer im Spiel gewesen sein, berichtet die Polizei Mittelfranken.

Messer und Pfefferspray bei Konflikt in Erlangen im Einsatz? USK rückt zu Berufsschule aus

Aufgrund der Mitteilung fuhren umgehend mehrere Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt sowie Kräfte des Unterstützungskommandos (USK) der Polizeiinspektion Zentrale Einsatzdienste Mittelfranken zu der Haltestelle vor der Berufsschule.

Vor Ort stellte sich heraus, dass es aus noch ungeklärter Ursache zu einem Streit zwischen zwei Schülern der Schule gekommen war. Im Verlauf der Auseinandersetzung setzte ein 23-jähriger rumänischer Staatsangehöriger Pfefferspray gegen einen 19-jährigen irakischen Staatsangehörigen ein. Das zunächst gemeldete Messer entpuppte sich bei den polizeilichen Ermittlungen als eine E-Zigarette.

Der 23-Jährige flüchtete nach dem Vorfall in Richtung des Schulgebäudes. Eine anschließende Absuche des Gebäudes verlief ergebnislos. Die Schulleitung war in die polizeilichen Maßnahmen vor Ort eng eingebunden. Eine Gefahr für Unbeteiligte bestand laut Polizeiangaben zu keinem Zeitpunkt. Die Polizeiinspektion Erlangen-Stadt hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen den 23-Jährigen eingeleitet.

 

Vorschaubild: © Katharina Kausche/dpa