Zufällige Entdeckung auf Zugspitze: Wem gehören die gefundenen Knochen?

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Entdeckung auf Zugspitze: Wem gehören die gefundenen Knochen?
Auf der Zugspitze hat die Bergwacht Knochen gefunden.
Entdeckung auf Zugspitze: Wem gehören die gefundenen Knochen?
Dominik Bartl/dpa

Bei einer Aufräumaktion am Höllentalferner auf der Zugspitze fand die Bergwacht neben viel Müll auch Knochen. Die Polizei untersucht jetzt, ob sie zu Vermisstenfällen passen könnten.

Bei einem Ramadama am Höllentalferner auf der Zugspitze sammelten Freiwillige der Bergwacht eine große Menge an Abfall und verlorene Ausrüstungsgegenstände ein - und stießen auch auf Knochen. "Letztere werden nun durch die Polizei weiter untersucht und unter anderem im Zusammenhang mit möglichen Vermisstenfällen überprüft", teilte die Bergwacht Grainau in den sozialen Medien mit.

Zuvor hatten mehrere Medien über die Aktion berichtet. Die Freiwilligen hatten am Samstag zusammen mit der Polizeihubschrauberstaffel Bayern eine Übung im Höllental durchgeführt und diese mit Naturschutz kombiniert.

Bergwacht findet Knochen auf Zugspitze

Im Rahmen der Gebirgsflugausbildung trainierte die Hubschrauberbesatzung Landungen und Operationen mit der Rettungswinde in anspruchsvollem Gelände und setzte die Bergwachtmitglieder an verschiedenen Stellen des Höllentalferners ab. Dort starteten sie die Aufräumaktion - auf Bairisch Ramadama genannt. Diese diente ihnen zugleich als Training für Alpintechniken im Eis. "Dabei kamen neben diversem Alltagsmüll wie Plastikflaschen unter anderem alte oder beschädigte Ausrüstungsgegenstände, zum Beispiel Kleidung, Schlafsäcke, Rucksäcke, Grödel, Steigeisen und Stöcke zum Vorschein", zählte die Bergwacht auf.

Und: "Zu den besonderen Funden zählten zwei GoPro-Kameras sowie mehrere Knochen." Zusätzlich wurden ausgediente Drahtseile und Alteisen von Klettersteig-Baumaßnahmen eingesammelt. "Insgesamt konnten drei sogenannte BigBags mit einem Gesamtgewicht von rund 700 Kilogramm ins Tal geflogen werden, was wiederum ein wertvolles Training von Unterlastflügen für die fliegerische Besatzung darstellte."