Drei Deutsche an Bord: Pilot stirbt bei Hubschrauber-Absturz am Lago Maggiore

1 Min

Bei einem Helikopterabsturz am Lago Maggiore in Italien ist der Pilot ums Leben gekommen. In dem Hubschrauber befanden sich auch drei Deutsche.

Beim Absturz eines Privathubschraubers am Lago Maggiore in Italien ist der Pilot ums Leben gekommen.

Das Todesopfer ist nach Angaben der Rettungsdienste ein 71 Jahre alter Unternehmer aus der Schweiz. Drei weitere Insassen – alle aus Deutschland – wurden teils schwer verletzt. Die Gruppe wollte offensichtlich einen Rundflug über den See machen, eine beliebte Urlaubsregion.

Rundflug über See geplant: Helikopter verfängt sich in Bäumen und stürzt ab

Nach ersten Erkenntnissen war der Helikopter auf dem Gelände einer Villa am Westufer auf der italienischen Seite des Sees gestartet, die dem Unternehmer gehörte. Kurz nach dem Abheben habe sich das Fluggerät in Bäumen verfangen, ohne an Höhe gewinnen zu können und sei auf den Boden geprallt, hieß es. Der Grund dafür sei noch unklar. Die Flugsicherheitsbehörde nahm Ermittlungen auf.

Bei dem Todesopfer handelt es sich demzufolge um einen Schweizer Unternehmer, der bereits seit mehreren Jahren in der Villa lebte. Nach Informationen der Tageszeitung La Stampa war er in der Gegend sehr bekannt. Im Garten der Villa fanden auch Konzerte statt. Außerdem bot der Mann der Zeitung zufolge seit einiger Zeit mit seinem Hubschrauber auch Rundflüge für Touristen an.

Zwei der verletzten Deutschen – vermutlich ein Ehepaar – wurden nach dem Absturz mit einem anderen Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Sie seien nicht in Lebensgefahr, hieß es. Der dritte Verletzte wurde mit einem Krankenwagen in eine andere Klinik transportiert. Zu ihrer Identität machten die Behörden zunächst keine näheren Angaben. 

Der Absturzort liegt in der Nähe der Gemeinde Lesa in unmittelbarer Nähe des Sees. Der Lago Maggiore an der Grenze zur Schweiz ist nach dem Gardasee Italiens zweitgrößter See.

Vorschaubild: © Stefano Gandini/Adobe Stock (396162811)