Neue Eigentümer machen Grusel-Fund in Garten: Teile ungeborener Babys entdeckt

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Ermittler finden in Polen in einem Garten Teile von Babyföten
Polizisten sind auf einem Grundstück im Dorf Lutoryz bei Rzeszow im Südosten Polens im Einsatz. Polnische Ermittler haben im Garten einer Medizinerin Teile menschlicher Föten sichergestellt.
Ermittler finden in Polen in einem Garten Teile von Babyföten
Darek Delmanowicz/PAP/dpa
Ermittler finden in Polen in einem Garten Teile von Babyföten
Polizisten sind auf einem Grundstück im Dorf Lutoryz bei Rzeszow im Südosten Polens im Einsatz. Polnische Ermittler haben im Garten einer Medizinerin Teile menschlicher Föten sichergestellt.
Ermittler finden in Polen in einem Garten Teile von Babyföten
Darek Delmanowicz/PAP/dpa

Auf einem Grundstück im Osten Polens entdecken die neuen Eigentümer Teile ungeborener Kinder. Früher wohnte dort eine Pathologin. Nachbarn beschrieben die 57-Jährige als "unheimlich".

Polnische Ermittler haben im Garten einer Pathologin Teile menschlicher Föten sichergestellt. Die 57-Jährige sei festgenommen worden, meldete die Nachrichtenagentur PAP unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft.

Sie sei früher Eigentümerin des Grundstücks in der Ortschaft Lutoryz bei Rzeszow in Ostpolen gewesen. Die neuen Eigentümer stießen im Garten auf größere Mengen an medizinischem Abfall, darunter Paraffinblöcke und Mikroskop-Objektträger - und auf Teile ungeborener Kinder. Laut Angaben der "Bild"-Zeitung seien bis zu 29 tote Embryos gefunden worden.

Schreckensfund in Garten - Ärztin könnte Haftstrafe drohen

"Nach bisherigen Erkenntnissen wurden diese Gegenstände bei Erdarbeiten auf dem Grundstück gefunden. Unter den aufgedeckten Abfällen befanden sich auch ein menschlicher Fötus sowie weitere Überreste, bei denen es sich um menschliche Föten in einem frühen Entwicklungsstadium oder um Teile davon handeln könnte", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Rzeszow. 

Angaben zum Hintergrund des Falls machte er nicht. Laut "Bild"-Bericht könnte es sein, dass die Ärztin die Föten, anstatt sie ordnungsgemäß zu entsorgen, in ihrem Garten vergraben hat, um Kosten zu sparen.

Gegen die Ärztin werde wegen Leichenschändung und illegaler Entsorgung gefährlicher Abfälle ermittelt. Dies könne eine Strafe zwischen zwei und zwölf Jahren Haft nach sich ziehen. Nachbarn hatten die Frau als "unheimlich" und "zurückgezogen" beschrieben.