Fünf Skifahrer von Lawinen in Alpen in den Tod gerissen - auch Bergsteiger stirbt

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Lawine reißt Skifahrer in dem Alpen in den Tod
chneebedeckt zeigt sich die Lavachet Wand der französischen Alpen im Tignes-Val Frankreich. Eine Lawine hat in den französischen Alpen drei Skifahrer in den Tod gerissen.
Lawine reißt Skifahrer in dem Alpen in den Tod
picture alliance / Luca Bruno/AP/dpa

Trotz einer Lawinenwarnung wagt sich eine Gruppe in Frankreich abseits der Pisten in die Berge. Auch in der Schweiz werden Sportler vom Schnee mitgerissen. Ein weiterer Toter wird in der Slowakei gemeldet.

Fünf Wintersportler sind in den Alpen in zwei Lawinen ums Leben gekommen. In Frankreich wurden drei Skifahrer in den Tod gerissen. In der Schweiz verloren zwei Personen bei einer Skiwanderung ihr Leben. Abseits der Alpen ereignete sich in der Slowakei ein Lawinenunglück mit einem weiteren Todesopfer.

Die drei Verunglückten in den französischen Alpen gehörten zu einer Gruppe von sechs Skifahrern, die in Begleitung eines Skilehrers abseits der Pisten unterwegs waren und von den Schneemassen erfasst wurden, teilte der Wintersportort Val d'Isère mit. Die Identität und Nationalität der Opfer waren zunächst nicht bekannt. Die Gruppe habe über die obligatorische Sicherheitsausrüstung verfügt, sei aber trotz einer Warnung vor erhöhter Lawinengefahr aufgebrochen, hieß es.

Unwetter- und Lawinenwarnungen in Frankreich

Infolge des Sturms "Nils" galt in 25 Departements im Südwesten Frankreichs weiterhin die Unwetterwarnstufe orange oder rot. In den Bergen warnten die Behörden ausdrücklich vor einer hohen Gefahr von Lawinen.

Die Präfektur der Savoyen, wo es zu dem Unglück kam, hatte die Bevölkerung noch am Vortag zu allergrößter Vorsicht und der Beachtung der Sicherheitsempfehlungen aufgerufen. Mehrere Straßen in der Region wurden wegen Lawinengefahr gesperrt. In Tignes, dem Nachbarort von Val d'Isère, galt in der Nacht auf Freitag (12./13. Februar 2025) sogar eine komplette Ausgangssperre, so hoch war die Gefahr von Lawinen eingeschätzt worden.

Nahe der Schweizer Gemeinde Airolo wurden drei Wintersportler bei einer Skiwanderung von einer Lawine erfasst, wie die Polizei des Kantons Tessin mitteilte. Zwei von ihnen kamen ums Leben, die dritte Person blieb unverletzt. Die Identität der Opfer wurde vorerst nicht kommuniziert.

Bergsteiger stirbt bei Flug ins Krankenhaus

In der slowakischen Hohen Tatra wurde ein Bergsteiger von einer Schneelawine verschüttet. Der 32 Jahre alte Tscheche konnte nach Angaben der Bergrettung noch lebend aus den Schneemassen befreit werden. Er starb jedoch während des Hubschrauberflugs zum nächsten Krankenhaus.

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