Wunschpreis verdreifacht: Verkäuferin vergießt nach "Bares für Rares"-Expertise Freudentränen

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Bares für Rares
Zu Gast bei "Bares für Rares" konnten zwei Verkäufer ihr Glück bei der Expertise kaum fassen.
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Laut Expertin Wendela Horz sind die Mitbringsel nicht "weit vor 1920 entstanden".
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Das Konvolut bestand aus einer Brosche und passenden Ohrringen.
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Die Expertise von 1.500 Euro konnte Verkäuferin Monika kaum glauben.
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Lisa Nüdling bezahlte für den Schmuck 1.500 Euro.
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Die Verkäuferin ahnte nicht, welchen Wert ihr Familienschmuck tatsächlich hatte. Dann hörte sie die Expertise bei "Bares für Rares" und war sprachlos ...

Die Schmuckstücke sollten bei "Bares für Rares" den Besitzer wechseln. Doch der Wert, den die Expertin Wendela Horz nannte, haute die Verkäuferin um ...

Kurt und Monika kamen aus Eiken in der Schweiz angereist, mit funkelnden Erbstücken im Gepäck. "Der soll von meiner Urgroßmutter sein und an meine Großmutter gegangen sein an ihrem Hochzeitstag 1920", erzählte Monika. Und weiter: "Er ist dann zu meiner Mutter gekommen und ich habe ihn dann bekommen, als sie gestorben ist. Das letzte Mal wurde er getragen, als wir geheiratet haben." Das war vor 33 Jahren. Wendela Horz merkte direkt an: "Weit vor 1920 sind die Schmuckstücke nicht entstanden." Deshalb vermutete sie: "Vielleicht hat sie ja die Urgroßmutter gekauft, um sie der Großmutter zu schenken."

Denn darauf deutete der Schliff der Diamanten an Brosche und Ohrhängern hin. Was die Expertin außerdem feststellte: "Dass alle Schmuckstücke mal verändert wurden." Die Oberteile der Ohrringe kamen vermutlich erst später dran: "Das könnte nach dem Krieg oder in den 1950er-Jahren mal ausgetauscht worden sein." Die Brosche hielt die Expertin für ehemals Teil eines Armbandes. Denn der mit Steinen besetzte Teil bestand aus 750er-Gold, die Nadel aus 585er-Gold. Die Saphire wogen insgesamt drei Karat, die Diamanten zwei Karat.

"Bares für Rares"-Verkäufer reisen "total zufrieden" ab

"Ich habe mir so 400 bis 500 Euro vorgestellt", äußerte Monika ihren Wunschpreis. Den konnte Wendela Horz toppen: "Ich komme auf ganz grob 600 Euro Goldankaufswert." Dann nannte sie den Gesamtwert: 1.500 Euro. Monika schossen direkt die Tränen in die Augen: "Da bin ich jetzt überrascht, weil ich habe so viele unterschiedliche Expertisen gehört!" Die Schmuckstücke verfehlten ihre Wirkung nicht. Lisa Nüdling war sofort angetan: "Hervorragend gemacht!" Schon ihr Startgebot von 800 Euro verdoppelte den Wunschpreis.

Auch Sarah Schreiber und Friedrich Häusser waren dabei und hoben den Preis in den vierstelligen Bereich. Dann bot Lisa Nüdling 1.500 Euro: "Ich möchte es gerne kaufen!" Damit war die Expertise erreicht und der Wunschpreis verdreifacht. "Das war jetzt echt super!", strahlte die Verkäuferin. "Ich bin total überrascht! Total zufrieden!"

Gemälde bringt bei "Bares für Rares" 2.200 Euro ein

Einen guten Preis erzielte auch eine silberne Zuckerdose aus der Zeit um 1900 oder 1910 mit noch älteren Ausbeutetalern, die auf 800 bis 900 Euro geschätzt wurde. Fabian Kahl investierte 800 Euro: "Ich bin noch jung, ich setze auf den steigenden Silberpreis." Ein spätromantisches Gemälde eines Geigenspielers von Guido Schmitt aus dem Jahr 1906 schätzte der Experte auf 2.000 bis 2.500 Euro. Alle Händler zeigten großes Interesse, doch Fabian Kahl machte mit 2.200 Euro den besten Preis.

Ein Klebeband-Abroller des japanischen Designers Shohei Mihara aus der Zeit um 1980 hatte einen Wert von 100 bis 150 Euro. Jan Cizek erkannte das Design sofort und wollte das Objekt haben. Dafür gab er auch gerne die 150 Euro aus. Eine leuchtende Werbe-Uhr von Bluna aus den 1960er- bis 70er-Jahren hatte einen Schätzwert von 180 bis 250 Euro. Bei 120 Euro bekam Jan Cizek den Zuschlag, denn die Summe war gut durch drei teilbar - für die drei Enkel des Verkäuferpaares.

Quelle: teleschau – der mediendienst