Im März 2027 zieht RTL der Daily "Unter uns" den Stecker: Nach 32 Jahren wird die Serie abgesetzt - ein Schock für die Fans der Serie, die sich nun erneut ärgern: Der Sender verbannte "Unter uns" aus dem Vormittagsprogramm.
Neben der regulären Ausstrahlung neuer Folgen von "Unter uns" um 17.30 Uhr zeigte RTL von Montag bis Freitag ab 9.30 Uhr Wiederholungen der jeweils aktuellen Ausgabe. Damit ist nun jedoch Schluss - und das ganz ohne Ankündigung. Wie aktuell bekannt wurde, ersetzte der Sender die Daily im Vormittagsprogramm durch die Rechtsstreit-Serie "Verklag mich doch!".
Die Mitglieder des "Unter uns"-Fanclubs zeigen sich entsetzt über diese nicht angekündigte Programmveränderung. "Dass nun auch die morgendlichen Wiederholungen ohne offizielle Ankündigung aus dem Programm verschwunden sind, zeigt einmal mehr, dass wir weiter für ein neues Zuhause der Serie kämpfen müssen", erklärt Fanclub-Leiter Sebastian Hiedels. Die Gruppe hat bereits eine Petition erstellt, um sich "für den Erhalt der Serie in einer neuen Heimat" einzusetzen. Mit Stand Donnerstagvormittag waren bei Change.org 5.200 verifizierte Unterschriften eingegangen.
Das steckt hinter dem "Unter uns"-Aus
Für RTL scheint sich das Streichen von "Unter uns" aus dem Vormittagsprogramm bislang nicht auszuzahlen: Denn nicht nur die Fans sind verärgert, auch aus Quotensicht hat sich der Schritt zumindest vorerst nicht bewährt. Laut "dwdl.de" schalteten nur 80.000 Zuschauerinnen und Zuschauer "Verklag mich doch!" am Montagmorgen (12. Oktober) ein.
Ende August hatte RTL bekannt gegeben, die Produktion von "Unter uns" zum Jahresende zu beenden. Im März 2027 soll die letzte Ausgabe der beliebten Daily-Soap über die Fernsehbildschirme flimmern. Der Grund für das überraschende Aus sind "veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen für tägliche fiktionale Programme, die Entwicklung der Nutzung sowie die zukünftige Ausrichtung der Programmstrecke", wie der Sender selbst in einer Pressemitteilung erklärte. Ob "Unter uns" in Zukunft bei einem anderen Sender ein Zuhause findet, steht bislang noch in den Sternen.
Quelle: teleschau – der mediendienst