Ulrike Herrmann prognostiziert bei Lanz, dass Friedrich Merz nach den Ost-Wahlen "Geschichte" ist

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Markus Lanz
Journalistin Ulrike Herrmann erklärte bei "Markus Lanz", warum die Union "Mitschuld" am Höhenflug der AfD trage.
ZDF / Markus Hertrich

Bei "Markus Lanz" wurde die Ost-Wahl zur Kanzlerfrage. Ulrike Herrmann sah die Union unter Druck und prognostizierte, dass Friedrich Merz die Ergebnisse politisch nicht überstehen werde. Die bittere Schlussfolgerung? Laut Herrmann sei Merz nach den Ost-Wahlen "Geschichte".

Bei "Markus Lanz" äußerten sich Journalisten wie Ulrike Herrmann sorgenvoll zur anstehenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Mit Blick auf einen möglichen Wahlsieg der AfD wollte Lanz wissen: "Was ist das, was da für Sie am 6. September kommt?" Herrmann antwortete klar: "Aus meiner Sicht ist es tatsächlich eine Zäsur. (...) Die AfD ist rechtsradikal, sie ist voller Hass." Journalist Marc Felix Serrao stimmte grundsätzlich zu und warnte: "Die AfD ist eine radikale, aggressive, Anti-System-Partei." Dennoch merkte er an: "Das kommt, glaube ich, nicht von irgendwo her." Laut Serrao gebe es mittlerweile "keinen AfD-Politiker, der nicht selbst schon Drohungen (...) oder Gewalt erlebt hat". Er ergänzte: "Dieser Umgang mit der Partei hat zu so einem ganz stark ausgeprägten Freund-Feind-, Schwarzweiß- und Lagerdenken geführt. Das ist Gift für die Demokratie."

Der ZDF-Moderator lenkte schließlich den Blick auf die Union und fragte nach der Zukunft von Friedrich Merz. Ulrike Herrmann prognostizierte in dem Zusammenhang, dass der Kanzler nach den Landtagswahlen "Geschichte" sein werde: "Das ist, glaube ich, schon in der Union beschlossen." Die Journalistin erklärte, dass man sich spätestens nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern "auf die Suche nach einem neuen Kanzler machen" werde. Herrmann wetterte abschließend weiter: "Die CDU trägt Mitschuld an diesem Erfolg der AfD in der Hinsicht, dass sie (...) Friedrich Merz wirklich nie hätte zum Kanzler machen dürfen, weil vorher schon klar war, dass er nicht die nötige Erfahrung mitbringt."

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Quelle: teleschau – der mediendienst