Ridley Scott erzählt, wie alles begann : "Prometheus - Dunkle Zeichen" ist ein düsteres Schauerstück, das sich gut ins "Alien"-Universum einfügt.
Das Alien, dieses fieseste aller unzerstörbaren Monster, das von 1979 bis 1997 in vier Filmen einfach auftauchte und Sigourney Weaver zur härtesten aller Science-Fiction-Actionheldinnen machte, hat eine Quasi-Vorgeschichte. Regisseur Ridley Scott kehrte 2012 zu der Reihe zurück, die er 1979 begründete: Offiziell ist "Prometheus - Dunkle Zeichen" zwar kein "Alien"-Prequel - aber es finden sich jede Menge Parallelen zum Science-Fiction-Klassiker. Als mystische Schöpfungsgeschichte erzählt, funktioniert "Prometheus" auch, ohne die Vorgänger zu kennen: Mehr als eine Million Kinozuschauer wollten den Start einer neuen SciFi-Reihe in deutschen Kinos sehen. ProSieben wiederholt den düsteren Weltraumbrocken nun zur Primetime am Mittwoch, dem 24. Juni um 20.15 Uhr.
Zwei Wissenschaftler entdecken in der nahen Zukunft überall auf der Erde prähistorische Zeichnungen: Charlie Holloway (Logan Marshall-Green) und Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) verstehen ihre Entdeckungen als Einladung: Sie brechen zu einer intergalaktischen Forschungsreise auf und hoffen, die Schöpfer zu treffen, von denen sie sich Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens erwarten.
Noomi Rapace ist eine würdige Nachfolgerin für Sigourney Weaver
Science Fiction ist immer auch ein wenig Horror: Die Abgeschiedenheit eines fernen Planeten, seine düsteren Bauwerke und unbekannten Lebensformen - Ridley Scott verlässt sich auf bewährte Zutaten und reichert sie mit den visuellen Errungenschaften moderner CGI-Technik an. Das funktioniert prächtig. Der Horror steigert sich unmerklich, aber kommt dann mit ganzer Wucht. Höhepunkt ist eine brutale Szene, in der sich Elizabeth Shaw selbst operieren muss.
In ihrer energischen Art ist Shaw eine würdige Nachfolgerin von "Alien"-Star Sigourney Weaver alias Ellen Ripley: Einerseits robust und stark, bleibt sie andererseits doch verletzbar und grüblerisch. Ihre Dispute mit David, einem von Michael Fassbender gespielten Androiden, sind der eigentliche Kern des Films.
Quelle: teleschau – der mediendienst