TV-Tipp: "Der beste Film aller Zeiten" läuft heute im Free-TV

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Der beste Film aller Zeiten
Félix (Antonio Banderas, links) und Iván (Oscar Martínez) sollen gemeinsam den "besten Film aller Zeiten" drehen. Was mit einem großen Traum beginnt, endet im Desaster.
Studiocanal
Der beste Film aller Zeiten
Wer mit dieser Frau einen Film dreht, muss einiges aushalten: Regisseurin Lola Cuevas (Penélope Cruz) mit den beiden Filmstars Iván Torres (Oscar Martínez, links) und Félix Rivero (Antonio Banderas).
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Der beste Film aller Zeiten
Auf der Suche nach Inspiration schneidet die exzentrische Regisseurin Lola Cuevas (Penélope Cruz) Gesichter aus Zeitschriften aus.
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Der beste Film aller Zeiten
Zwei Welten treffen aufeinander: Der eitle Hollywood-Schauspieler Félix (Antonio Banderas, recht) lernt den elitär-intellektuellen Theaterschauspieler Iván (Oscar Martínez) kennen.
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"Der beste Film aller Zeiten" ist eine wundervolle Satire über eine der ungewöhnlichsten Dinge der Welt: das Drehen von Kinofilmen.

"Ich sehe schon vor mir, wie man uns den Oscar überreicht im Dolby Theatre." Félix (Antonio Banderas) und Iván (Oscar Martínez) haben große Träume, als sie mit ihrem Film loslegen. Aber schon bald bereuen die beiden Stars, dass sie überhaupt für das Projekt zugesagt haben. Kunst für die Kunst, Kunst für Ruhm und Reichtum, Kunst für große Egos: In diesem breiten Spektrum bewegt sich "Der beste Film aller Zeiten", die Satire des argentinischen Autoren- und Regie-Duos Gastón Duprat und Mariano Cohn, die am 14. Oktober um 20.15 Uhr bei ARTE zu sehen ist.

Es beginnt mit einer wahnwitzigen Idee. Der Milliardär Humberto Suárez (José Luis Gómez) möchte sich zu seinem 80. Geburtstag selbst beschenken. Nicht mit irgendeinem neuen Schloss oder einem teuren Gemälde, das hat er alles schon. Was ihm vorschwebt, ist der "beste Film aller Zeiten". Dafür werden dann auch die besten Leute engagiert, die das Filmgeschäft zu bieten hat: die beiden gefeierten, aber sehr unterschiedlichen Schauspiel-Stars Félix Rivero (Antonio Banderas) und Iván Torres (Oscar Martínez), dazu die exzentrische Regisseurin Lola Cuevas (Penélope Cruz).

Eines der "unnatürlichsten und komplexesten Dinge der Welt"

Die Dreharbeiten verlaufen desaströs, eine gemeinsame Vision gibt es nicht, bald fliegen Stühle. Duprat und Cohn geht es nicht in erster Linie darum, dass "Der beste Film aller Zeiten" wirklich der beste Film aller Zeiten sein soll. Vielmehr liefern die beiden hier einen bitterbösen Hinter-den-Kulissen-Blick auf das Filmemachen selbst. Mit allen möglichen Perversionen und Eskapaden, mit großen Egozentrikern und mit herausragenden Hauptdarstellern. Wie Penélope Cruz da auf ihrem Regiestuhl sitzt und mit Diven-Gehabe die Crew in den Wahnsinn treibt - man merkt, dass alle Beteiligten großen Spaß an diesem Film hatten.

Und eben aus Erfahrung sprachen: Ko-Regisseur Cohn sagte gegenüber "Variety", dass Banderas, Cruz und Martínez eigene Erlebnisse miteingebracht hätten. Ihr Film sei "eine intensive Destillation des Universums", das die beiden Regisseure am besten zu kennen glaubten - "das von Regisseuren und Schauspielern, die versuchen, eines der für mich unnatürlichsten und komplexesten Dinge der Welt zu tun: einen Film zu drehen", so Cohn.

Quelle: teleschau – der mediendienst