Welche prominenten Gaststars spielten mit?
Maximilian Schafroth spielte den kleinkriminellen Ausweisfälscher Stutzki, der die Theorie um einen gefälschten Ausweis von Horvats angeblicher Tante bestätigte. Es ist nicht der erste "Tatort"-Auftritt des Allgäuer Satirikers, der zuletzt unter anderem wegen eines missglückten Auftritts als angeblicher US-Gesandter in Grönland für die NDR-Show "extra 3" in der Kritik stand. Im Münchner "Tatort: Ein neues Leben" (Erstausstrahlung: Oktober 2012) spielte Schafroth den Polizeianwärter Gabriel Fechner, der Batic und Leitmayr einmalig bei den Ermittlungen zur Seite stand.
Dass er nun in einer ganz anderen Rolle zu sehen war, mag eingefleischte Fans überraschen, weniger jedoch als ein zweiter, im "Tatort"-Kosmos weitaus prominenterer Gastauftritt: Michael Fitz kehrte in einer Szene als Batic und Leitmayrs ehemaliger Kollege Carlo Menzinger zurück. Im "Tatort: Der Traum von der Au" (Erstausstrahlung: Oktober 2007) hatte er einst nach einer Erbschaft gekündigt und war nach Thailand ausgewandert. Sechs Jahre später war er im "Tatort: Macht und Ohnmacht" in einer Privatangelegenheit noch einmal in München zu Besuch. Im aktuellen Film nun entpuppte sich Carlo plötzlich als Mitarbeiter des BKA, der Batic in einer brenzligen Situation das Leben rettete.
Wie endete der letzte Fall für Batic und Leitmayr?
Reinigungsmittel-Boss Zieringer, so erzählte Carlo, sei er seit Monaten auf der Spur. Alles, was ihm zur Überführung fehlte, war eines der verschlüsselten Kryptohandys, mit denen Zieringer und seine Handlanger kommunizierten. Ein eben solches Gerät fanden Batic und Leitmayr schließlich bei Kara: Die junge Frau hatte sich auf der Flucht vor Zieringer in einem Wasserwerk versteckt. Sie gestand, dass sie Micaela Horvat im Gerangel mit Mike erschossen hatte. In der Wohnung habe sie außerdem einen Rucksack gefunden. Neben Drogen befand sich darin auch das Handy.
Da Zieringer den Kommissaren inzwischen dicht auf den Fersen war, half Batic Kara zu fliehen. Leitmayr lenkte Zieringer ab und wurde dabei von einer Kugel aus dessen Pistole getroffen. Während er blutend am Boden lag, stürzte Batic auf Zieringer zu, der schließlich von Kalli in letzter Sekunde erschossen wurde.
So geht es mit Batic, Leitmayr und dem Münchner "Tatort" weiter
Das gegenseitige Versprechen, im letzten Fall nicht draufzugehen, konnten letztlich sowohl Batic als auch Leitmayr einhalten: In einer letzten Szene des 90-Minüters sah man die beiden an einem kroatischen Hafen sitzen. Sie telefonierten mit Kalli, der berichtete, dass Karas Tat wohl als Notwehr bewertet würde. Dank des Krypto-Handys habe das BKA außerdem Drogennetzwerke in ganz Europa hochnehmen können.
Batic verfolgte derweil schon eine neue Idee für den Lebensabend: Gemeinsam mit Leitmayr hatte er eine Privatdetektei gegründet: "Unser erster Fall wartet schon: eine Tierschützerin", erklärte er. Das Hintertürchen für einen späteren Gastauftritt der beiden Alt-Kommissare hält man sich beim BR also noch offen.
Offiziell ermittelt im Münchner "Tatort" künftig allerdings ein anderes Team: Nikola Buvak (Carlo Ljubek), der als Leiter des SEK bereits im "Tatort: Unvergänglich (1)" kurz zu sehen war, wird der neue Partner von Kommissar Kalli Hammermann. Der erste gemeinsame Einsatz von Hammermann und Buvak wird noch 2026 im Ersten zu sehen sein. Der Film trägt den Arbeitstitel "Zwischenwelten" und erzählt von einem brutalen Raubmord.
Ein zweiter Film unter dem Arbeitstitel "Der sichere Tod" spielt auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) und sorgte durch seine Dreharbeiten am Rande der echten MSC 2026 Anfang des Jahres für lokale Schlagzeilen.
Quelle: teleschau – der mediendienst