Getanzt, gestürzt, geschrien - und gezittert: Die neue Folge "Make Love, Fake Love" steht im Zeichen des dramatischen Tanz-Unfalls. Er bringt nicht nur Elena, sondern auch die Männer emotional an ihre Grenzen. Die große Frage: Kommt die Single-Lady überhaupt zurück - und wer meint es wirklich ernst?
Ein Tanz, ein falscher Moment, ein ungelenker Schwung - und plötzlich steht bei "Make Love, Fake Love" alles still. Die Stimmung in der Villa ist ungewohnt leise, fast bedrückt. "Das ist ein anderer Morgen als sonst, trüb, abwartend", sinniert Ferris. Grund für die Fassungslosigkeit: Am Abend zuvor stürzte Elena beim Salsa-Contest schwer, landete auf einem Arm, lag minutenlang am Boden und schrie vor Schmerz.
Tanzpartner war ausgerechnet David, der ihr sonst als Fels in der Brandung eher Halt geben konnte. Wie genau es passieren konnte, kann keiner mehr klar sagen - die Erinnerungen verschwimmen. Für die Männer, die nach Elenas Transport in die Klinik allein in der Villa zurückbleiben, ist es ein Ausnahmezustand. Alex G. spricht von einer "kollektiven Schockstarre" und: "Irgendwas hat da geknackt."
Besonders David ist sichtlich angefasst: "Ich weiß nicht, wohin mit mir. Mir ging es in meinem Leben lange nicht mehr so schlecht." Ausgerechnet ihm passiere das, Elenas Vertrautem: Bereitwillig hat sie ihm die Führung überlassen - und da ist es ausgerechnet er, der sie "fallen lässt": "Das ist schon ein Schamgefühl", sagt er zerknirscht und stellt sein eigenes Männerbild infrage: "Ein Mann muss eine Frau doch auffangen können." Patrick alias "Papa" will ihm die Schuldgefühle und Selbstzweifel nehmen: "Bruder, das ist Sport, mach dir keinen Kopf." Doch so einfach lässt sich dieser Moment nicht abschütteln.
"Immerhin bin ich nicht auf den Mund gefallen"
Dann die Wende: Elena kehrt zurück. Mit Armschlinge, erkennbar erschöpft - aber ohne Brüche. "Noch nie in meinem Leben hatte ich solche Schmerzen", räumt sie aber, woraufhin David endgültig in Tränen ausbricht. Damit kehrt sich ihre Dynamik um und Elena ("Wo ist David, der Arme?") zeigt Größe. Ausgerechnet sie ist es, die ihn auffängt: "Es bricht mir das Herz, ihn so zu sehen." Niemand sei schuld, tröstet sie: "Wir sind beide einfach tollpatschig gewesen."
Neben Stärke beweist Elena, die sich in ihren bisherigen Formaten eher als "Krawall-Lady" profiliert hat, noch Humor. "Flirten geht auch mit Armschlinge", sagt sie, "Umarmen auch - ich kann alles berühren." Immerhin sei sie nicht "auf den Mund gefallen": "Das wäre wirklich schlimm."
Während der Unfall echte Emotionen freilegt, zeigt sich in der Partnerinnen-Villa, wie hohl manche Liebesbekundungen sind. Seit kurzem ist nämlich klar, dass "Teddybär" David vergeben ist. Seine Freundin Christina öffnet täglich Briefe von ihm, in der er ihr ("Meine Traumfrau") ewige Liebe schwört und seine Zuwendung für Elena als Spiel abtut: "Völlig egal, was ich dieser Frau gesagt habe, es ist nicht die Wahrheit." Eigentlich wähnt sich auch Christina sicher ("Ich würde ihn sofort heiraten"). Angesichts seiner Tränen ("Die weint er nicht für mich!") wankt ihre Sicherheit: "Solche Emotionen stören mich."
"Dieser Mann kann etwas in mir bewegen"
Auch Neuzugang Leonidas, nach "Papa" der zweite Mann mit griechischen Wurzeln, bringt Bewegung ins Haus. Von Anfang an fühlt sich Elena zu ihm hingezogen: "Ich wusste sofort, dieser Mann kann etwas in mir bewegen." Johannes hingegen reagiert gereizt auf die ständig lächelnde Konkurrenz, empfindet den Neuen als nicht authentisch, fast bedrohlich: "Er geht mir auf den Sack. Ich hab Bock, den fertig zu machen." Fakt bleibt jedoch laut Elena: "Leonidas ist erst kurz da, hat aber aufgeholt wie eine Rakete."