Die Winterolympiade findet 2026 nach Pyeongchang (2018) und Peking (2022) wieder an klassischen Wintersportorten statt: Unter anderem in Mailand und Cortina wetteifern internationale Sport-Stars um die Medaillen. ARD, ZDF und Eurosport berichten umfangreich.
Nach den aus deutscher Sicht eher exotischen Austragungsorten Peking (2022) und Pyeongchang (2018) kommen die 25. Olympischen Winterspiele in diesem Jahr zurück nach Europa: In Italien stürzen sich von Freitag, 6. Februar, bis Sonntag, 22. Februar, 3.500 Sportlerinnen und Sportler in den Wettkampf um 116 Goldmedaillen in 16 Disziplinen. Beste TV-Sendezeiten sind dabei garantiert. Wann und wo sich das Einschalten lohnt, lesen Sie hier.
Gemeinsame Federführung von BR und MDR
Italien ist zum bereits dritten Mal in der Geschichte Gastgeber der Olympischen Winterspiele. Anders als 1956 (Cortina d'Ampezzo) und 2006 (Turin) handelt es sich diesmal um dezentrale Spiele mit 13 Wettkampfstätten an sechs unterschiedlichen Austragungsorten. Von Mailand über Cortina, von Bormio bis Antholz, von Livigno bis Val di Fiemme sind viele klangvolle Namen dabei.
ARD und ZDF wollen diese besondere Herausforderung, die in einer Zeit kommt, in der öffentlich-rechtliche Sendeanstalten ohnehin zum Sparen angehalten sind, mit einer besonderen Strategie angehen: Erstmals teilen sich der Bayerische Rundfunk und der Mitteldeutsche Rundfunk die Federführung innerhalb der ARD auf. Außerdem befindet sich ein Großteil der benötigten Technik in Deutschland und nicht in Italien. Dreh- und Angelpunkt der Berichterstattung ist das Nationale Sendezentrum mit dem ARD/ZDF-Olympiastudio in Mainz.
So startet Olympia im Ersten und im ZDF
Aus dem Studio in Mainz präsentieren Esther Sedlaczek und Stephanie Müller-Spirra (ARD) beziehungsweise Katrin Müller-Hohenstein und Jochen Breyer (ZDF) das Programm. Der offizielle Startschuss fällt am Freitag, 6. Februar: Im Vorfeld der offiziellen Eröffnungsfeier zeigt das Erste bereits ab 18 Uhr die Vorrunde der Frauen im Eishockey und die Round Robin Mixed Doubles im Curling. Ab 19.50 Uhr überträgt das Erste dann live die Eröffnungsfeierlichkeiten aus dem Mailänder Fußballtempel San Siro. Es kommentieren Tom Bartels und der Italien-Kenner und Journalist Giovanni di Lorenzo.
Das ZDF blickt zu diesem Zeitpunkt bereits auf zwei Übertragungstage zurück: Bereits am Mittwoch, 4. Februar, können auf zdf.de die ersten olympischen Qualifikations-Wettbewerbe gestreamt werden. Am Donnerstag, 5. Februar, ab 12 Uhr, zeigt das ZDF das erste Vorrundenspiel der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft der Frauen gegen Schweden. Die Berichterstattung an den folgenden Wettkampftagen erfolgt im stetigen Wechsel zwischen den beiden Sendern. Die Übertragungen beginnen in der Regel zwischen 9 und 10 Uhr morgens und enden, nur unterbrochen von aktuellen Ausgaben der "Tagesschau" oder "heute"-Nachrichten, gegen 23 Uhr.
Die Highlights am ersten Wochenende
Die beim deutschen Publikum besonders beliebten Wettbewerbe und Disziplinen werden von ARD und ZDF weiterhin direkt aus Italien präsentiert: Moderator Markus Othmer und Ex-Skirennläufer Felix Neureuther berichten am Samstag, 7. Februar, um 11.15 Uhr, im Ersten, von der Ski-Alpin-Abfahrt der Männer. Die Ereignisse an der Skisprungschanze werden von Ex-Profi Sven Hannawald und die Moderatorin Lea Wagner kommentiert. Den ersten Durchgang der Frauen zeigt das Erste ebenfalls am Samstag, 7. Februar, ab etwa 18.40 Uhr.
Am Sonntag, 8. Februar, überträgt das ZDF unter anderem die erste Entscheidung im Biathlon (4 x 6 km Mixed-Staffel, um 14.05 Uhr). Die Olympiasiegerin Denise Herrmann-Wick und der Biathlon-Moderator Alexander Ruda sind im Analyse-Einsatz. Sven Fischer ist als Co-Kommentator dabei. Auch die Bob- und Rodel Wettbewerbe im Eiskanal werden direkt aus Italien präsentiert. Ob die deutschen Asse auch im hochmodernen Sliding Centre dominieren werden?