"Sie haben einen Schatz entdeckt": Statt 50 gibt es fast 2000 Euro bei "Bares für Rares"

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Bares für Rares
"Wie kommst du an den Adelsteller?", fragte Walter Lehnertz zur Begrüßung. Daniel Meyer antwortete im Scherz: "Ein Schloss aufgelöst." Oliver verneinte und erklärte, der Teller habe "in einer Ritze hervorgeblitzt" bei den Sanierungsarbeiten.
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"300 bis 500 Euro, aber wenn es 50 sind, freue ich mich auch", erklärte Oliver seinen Wunschpreis. Bereits der Materialwert lag bei 1.500 Euro! Lichter klopfte dem überwältigten Gast auf die Schultern. Insgesamt taxierte die Expertin auf bis zu 2.000 Euro. "Da wird mir schwindelig!", so Oliver.
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Bares für Rares
"Oh, da könnte man ja Hors d'œuvre reichen, nicht wahr, gnädige Frau?", versuchte sich Horst Lichter augenzwinkernd gesteltzt auszudrücken. Expertin Heide Rezepa-Zabel stimmte beim Anblick des Mitbringsels zu: "Für Gebäck wunderbar."
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Ein handgraviertes Wappen ließ sich "nicht ohne weiteres zuschreiben, auch wenn man deutlich heraldische Figuren erkennt", so die Expertin. Krone, ein Greif und drei Schlüssel halfen nur vage bei der Spurensuche. Der Greif könne auf den Nord-/Ostseeraum verweisen ...
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Ein Pelikan-Füller mit 585er Gold und einer von Montblanc mit 750er Gold: Dafür erhofften sich die Freunde Mara und Nico stolze 800 Euro. Detlev Kümmel bremste auf maximal 250. Daniel Meyer bezahlte weniger als den Preiswunsch, aber mehr als die Expertise: 325 Euro.
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Die Freundinnen Kelly und Carina hofften auf 150 Euro für ihr Glaswerbeschild. Detlev Kümmel hatte sensationelle Nachrichten: Er taxierte auf bis zu 1.000 Euro! Jan Cizek war die Würstchen-Werbung 930 Euro wert.
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Das Ehepaar Edith und Josef wollte einem robusten Spatz aus Bronze das Fliegen beibringen. Friederike Werner taxierte auf bis zu 150 Euro. Susanne Steiger war die Figur 200 Euro wert.
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Ein Zufallsfund im restaurierten Altbau erwies sich in der Dienstagsfolge von "Bares für Rares" als wertvoller Prunkteller. Bereits der reine Silberwert verblüffte den ahnungslosen Besitzer ...

"Oh, da könnte man ja Hors d'œuvre reichen, nicht wahr, gnädige Frau?", versuchte sich Horst Lichter augenzwinkernd gesteltzt auszudrücken. Expertin Heide Rezepa-Zabel stimmte beim Anblick des Mitbringsels zu: "Für Gebäck wunderbar."

"Wobei, der ist schon paar Mal nicht sachgemäß gereinigt worden, man hat viele Kratzer hinterlassen", glaubte Lichter. Heide Rezepa-Zabel blieb entspannter als der Moderator: Die Kratzer wären nicht tief. "Silber macht immer Arbeit", nahm sie es gelassen.

"Du solltest nur Handschuhe anziehen, sonst hast du ganz schwarze Finger", dachte Lichter laut. Heide Rezepa-Zabel grinste, weil sie eine Einfache Lösung sah: einfach danach die Hände waschen. Der Besitzer kam ohne Handschuhe hinzu und stellte sich als Oliver vor.

"Da wird mir schwindelig!"

Der 25-Jährige aus Wershofen arbeitet als Nachhaltigkeitsmanager. Er erklärte, seine Frau und er würden einen Altbau sanieren. "Da ist unter den Gegenständen, die noch im Haus waren, diese Silberplatte dabei gewesen."

"Sie haben einen Schatz entdeckt", war die Expertin begeistert. "Ein Prunkteller, vorgesehen vor allem als Statusobjekt." Zu festlichen Anlässen habe man diesen "früher durchaus auch für Gebäck oder kandierte Früchte gereicht", dozierte Heide Rezepa-Zabel.

Ein handgraviertes Wappen ließ sich "nicht ohne weiteres zuschreiben, auch wenn man deutlich heraldische Figuren erkennt", so die Expertin. Krone, ein Greif und drei Schlüssel halfen nur vage bei der Spurensuche. Der Greif könne auf den Nord-/Ostseeraum verweisen ...

Die Schlüssel waren vielleicht ein Hinweis "auf einen bürgerlichen, städtischen Zusammenhang, vielleicht auf Ratsherrengeschlechter oder Zünfte", glaubte die Expertin. Die Punzen zeigten: Silberwarenfabrik Bruckmann & Söhne aus Heilbronn.

Die Grundfertigung war eine maschinelle Pressung. Dann ging es ins Detail: Die Lorbeergarnitur am Rand wurde nachziseliert und die scharfe Kante nachträglich verbödet. Lichter fragte nach dem Alter. Rezepa-Zabel tippte auf "die letzte Phase des Historismus, 1900, 1915".

"300 bis 500 Euro, aber wenn es 50 sind, freue ich mich auch", erklärte Oliver seinen Wunschpreis. Bereits der Materialwert lag bei 1.500 Euro! Lichter klopfte dem überwältigten Gast auf die Schultern. Insgesamt taxierte die Expertin auf bis zu 2.000 Euro. "Da wird mir schwindelig!", so Oliver.

"Ich würde am liebsten noch mal kommen"

"Silber", erkannte Jan Cizek durch die Lupe. "Das wollte ich hören", kommentierte Benjamin Leo Leo. Cizek erwähnte die Krone. "Ja, es ist eine Krone", sagte Daniel Meyer etwas ungeduldig, weil er dies als selbstverständlich angenommen hatte. "Wie kommst du an den Adelsteller?", fragte Walter Lehnertz zur Begrüßung. Daniel Meyer antwortete im Scherz: "Ein Schloss aufgelöst." Oliver verneinte und erklärte, der Teller habe "in einer Ritze hervorgeblitzt" bei den Sanierungsarbeiten.

"Konnte man den Adelstitel knacken?", war Daniel Meyer neugierig. Oliver musste verneinen. "Es ist ein Landeswappen, nicht unbedingt ein Adelstitel, irgendwie ein hoheitliches Wappen", glaubte der Händler.

Benjamin Leo Leo machte das erste Gebot: 1.600 Euro. "Guter Start", kommentierte Susanne Steiger und bot 1.650. Der Rivale ging auf 1.700. "Dann ...", setzte Steiger an. Walter Lehnertz beendete den Satz für sie: "... war´s das!" Susanne Steiger widersprach: 1.750!

"Oh, die Frau Steiger!", war Walter Lehnertz überrascht. "Dann sage ich noch 1.800", so Benjamin Leo Leo. "Dann sage ich ...", Susanne Steiger machte eine dramaturgische Pause: "... nichts mehr." Oliver war mehr als zufrieden: "Das würde mich sehr freuen."

"Wenn zwei sich freuen, reicht das schon bei so einem Deal", sinnierte Benjamin Leo Leo. "In dem Fall freuen sich sogar drei", erzählte Oliver. "Meine Frau und ich wollen uns davon endlich einen Ehering kaufen."

"Ach, wie super!" Jan Cizek freute sich für den Gast und seine romantischen Pläne. Auch Benjamin Leo Leo wirkte glücklick über seine Wahl. Unter vier Augen mit der Kamera ließ Oliver tief blicken. "Ich würde am liebsten noch mal kommen", erklärte er euphorisch. Kein Wunder: Aus den 50 bis 500 Euro, mit denen er sich ursprünglich zufrieden gegeben hätte, wurden 1.800!

"Bares für Rares": Das waren die weiteren Objekte der Sendung

Ein Pelikan-Füller mit 585er Gold und einer von Montblanc mit 750er Gold: Dafür erhofften sich die Freunde Mara und Nico stolze 800 Euro. Detlev Kümmel bremste auf maximal 250. Daniel Meyer bezahlte weniger als den Preiswunsch, aber mehr als die Expertise: 325 Euro.

Die Freundinnen Kelly und Carina hofften auf 150 Euro für ihr Glaswerbeschild. Detlev Kümmel hatte sensationelle Nachrichten: Er taxierte auf bis zu 1.000 Euro! Jan Cizek war die Würstchen-Werbung 930 Euro wert.

Das Ehepaar Edith und Josef wollte einem robusten Spatz aus Bronze das Fliegen beibringen. Friederike Werner taxierte auf bis zu 150 Euro. Susanne Steiger war die Figur 200 Euro wert.

Quelle: teleschau – der mediendienst