Nach Til Schweiger und Terence Hill: So sieht der neue Lucky Luke aus

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Lucky Luke
Der neue Lucky Luke: In der gleichnamigen Serie (zu sehen ab 23. März auf Disney+) spielt der französische Schauspieler Alban Lenoir den berühmten Comic-Helden.
Disney
Terence Hill
Terence Hill kehrte mit der "Lucky Luke"-Reihe nach vielen Jahren der Abwesenheit in das Western-Genre zurück.
e-m-s-media
Die Daltons gegen Lucky Luke (2004)
2004 kam Til Schweiger gar nicht gut an als Revolverheld Lucky Luke, die Kinoadaption "Die Daltons gegen Lucky Luke" war ein ausgemachter Flop.
Falcom Media Group
Lucky Luke (2009)
Revolverheld mit Haartolle: 2009 spielte der spätere Oscar-Gewinner Jean Dujardin Lucky Luke in der gleichnamigen Westernparodie herrlich überdreht.
REX Film
"Führerschein und nichts wie weg"
Alban Lenoir begann seine Karriere als Stuntman, bevor er zu einem der profiliertesten Stars des französischen Kinos aufstieg. Im Drama "Führerschein und nichts wie weg" (2021, Bild) spielte er die männliche Hauptrolle.
Christine Tamalet/La Boite à Images
Antigang - Im Schatten des Verbrechens (2014)
Schon als Kind wollte Alban Lenoir (zweiter von rechts) Actionstar werden. Das ist ihm später gelungen. 2014 war er   an der Seite von Jean Reno (zweiter von links) in dem Action-Thriller Antigang - Im Schatten des Verbrechens" zu sehen.
MG RTL D / SquareOne Entertainment

Der legendäre Revolverheld Lucky Luke ist wieder da. In der gleichnamigen Disney+-Serie erlebt der Cowboy wieder zahlreiche Abenteuer. Wir stellen den Hauptdarsteller vor.

Er ist ein Loner, wie er im Westernbuche steht. Er ist mutig, unerschrocken, vor allem aber ist er schnell, wenn es in einem Duell um Leben und Tod darum geht, als erster den Revolver zu ziehen. Hierbei macht Lucky Luke niemand etwas vor, kann er doch schneller ziehen als sein eigener Schatten. In der neuen Serie "Lucky Luke" nach nachdem gleichnamigen belgischen Comic von Maurice De Bevere erleben der Revolverheld und sein treuer Begleiter, Schimmel Jolly Jumper, ein neues Abenteuer. Was wiederum heißt: Nicht nur der Stoff, auch der unerschrockene Cowboy erscheint in der französischen Produktion, die ab 23. März bei Disney+ zu sehen ist, in neuem Gewand.

Schon mehrfach wurde Lucky Luke von Schauspielern aus Fleisch und Blut Leben verkörpert. 1991, acht Jahre nach dem Start der Zeichentrickserie "Lucky Luke", spielte Terence Hill im gleichnamigen Kinofilm den Revolverhelden. Der Erfolg der Westernkomödie hatte eine Realfilm-Serie nach sich gezogen, die ebenfalls mit Hill besetzt war.

Weniger erfolgreich war dagegen der französische Kinofilm "Die Daltons gegen Lucky Luke" (2004), der nun die Dalton-Brüder, ihres Zeichens Banditen und Bankräuber, in den Mittelpunkt der Handlung stellte. Lucky Luke selbst und mit ihm sein Darsteller Til Schweiger spielten die zweite Geige - auch das mag den Flop des Films erklären.

In französischer Hand blieb auch die Verfilmung von 2009. Nun hatte Jean Dujardin als Lucky Luke für Recht und Ordnung zu sorgen - was der spätere Oscar-Gewinner darstellerisch ähnlich überdreht und augenzwinkernd übersetzte wie in der Agenten-Parodie "OSS 117 - Der Spion, der sich liebte" (2009) und der Stummfilm-Hommage "The Artist" (2011).

Wer ist der neue "Lucky Lucke"-Darsteller?

Als Alban Lenoir die berühmte Rolle für die neue Serie "Lucky Luke" übernahm, trat er also ein schweres Erbe an. In Deutschland hat sich der französische Schauspieler bislang kaum einen Namen machen können, woran die etlichen Kino- und TV-Produktionen nichts ändern konnten, in denen er mitwirkte.

Lenoir - er wollte schon als Kind Actionstar werden, nachdem er "Bloodsport" mit Jean-Claude Van Damme gesehen hatte - machte sich zunächst als Stuntman einen Namen. In den Actionkrachern "96 Hours" (2008), "Point Blank" (2010) oder "Die Logan Verschwörung" (2012) sprang er ein, wenn es für die Schauspieler, Liam Neeson und Co., zu brenzlig wurde.

Parallel dazu war Lenoir in diversen kleinen Rollen zu sehen, die kaum mehr als Komparsen-Gewicht hatten. In "96 Hours" spielte er einen Sicherheitsbeamten, in Jonathan Demmes Thriller "Die Wahrheit über Charlie" einen Skinhead und in dem französischen Action-Thriller "Cash Truck" ein Mitglied eines Überfallkommandos.

Allmählich wurden die Rollen profilierter. 2014 arbeite Lenoir bei "Antigang - Im Schatten des Verbrechens" zum ersten Mal mit dem Action-Routinier Benjamin Rocher zusammen, der auch bei "Lucky Luke" auf dem Regiestuhl sitzt. Ein Jahr später sah man ihn an der Seite Jean Dujardins in der Komödie "Brice 3", und in "Engelsgesicht" (2018) war Marion Cotillard seine Kollegin.

Lucky Luck auf der Spur eines Komplotts

Auch in diversen Fernsehserien wirkte Lenoir mit, allen voran das Superhelden-Spektakel "Hero Corp", ferner "Kaamelott" und "Lazy Company". Für Aufsehen sorgte auch die französische Netflix-Serie "Marianne", in der er einen Polizisten spielte, der in den übernatürlichen Ereignissen um die Titel gebende Hexe ermittelt.

Dass Lenoir auch hinter der Kamera kreativ ist, wurde mit "Hero Corp" deutlich. Er hatte die Idee zu der Serie. Für "Antigang: Home Run", der Fortsetzung des Actionhits "Antigang", schrieb er mit Benjamin Rocher das Drehbuch. Und auch bei "Lucky Luke" stand er nicht nur vor der Kamera, sondern ist über seine Produktionsfirma Homerun auch als Produzent an Bord.

"Lucky Luke" basiert auf keiner Geschichte der Comic-Vorlagen, vielmehr bedienen sich die Autoren zahlreicher Versatzstücke. Erzählt wird, wie der Revolverheld sich mit einer jungen Frau namens Louise (Billie Blain) verbündet. Lucky will der 18-Jährigen bei der Befreiung ihrer entführten Mutter helfen, doch dabei erkennt er, dass beide, Mama und Tochter, in einer Verschwörung verwickelt ist.

Quelle: teleschau – der mediendienst