"Mehr geht nicht": Reaktion von Anke Rehlinger bringt Markus Lanz zum Lachen

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"Markus Lanz"
Am Dienstagabend hakte Markus Lanz ganz konkret bei Anke Rehlinger nach: "Sie schließen das mit der Bundesparteichefin aus?"
Cornelia Lehmann / ZDF

Bei "Markus Lanz" spitzte sich die Diskussion um den möglichen SPD-Vorsitz zu. Als Michael Bröcker einen möglichen Schwesig-Coup ins Spiel brachte, blieb Anke Rehlinger auffällig still, doch Lanz glaubt eine Reaktion erkannt zu haben.

Bei "Markus Lanz" debattierten Gäste wie Anke Rehlinger über den künftigen SPD-Parteivorsitz. Dazu merkte Journalist Michael Bröcker zunächst an: "Im Moment will ja irgendwie keiner." Als Bröcker deutlich machte, dass der Rückhalt für den aktuellen SPD-Co-Chef Lars Klingbeil ebenfalls zu wünschen übrig lasse, hakte Lanz genauer nach: "Ist Lars Klingbeil eigentlich ein richtig guter Parteichef?"

SPD-Politikerin Anke Rehlinger sagte zunächst nüchtern: "Lars Klingbeil hat gerade nach der letzten Bundestagswahl es geschafft, die Partei zusammenzuhalten." Als der ZDF-Moderator nachhakte, ob das bedeute, er solle weitermachen, wich Rehlinger überraschend aus: "Wir alle gemeinsam versuchen jetzt, eine gute Zeit bis zum Januar zu organisieren und dann bin ich sehr zuversichtlich, dass wir im Januar eine gute Parteispitze wählen werden, wo diejenigen, die das anstreben, jetzt für sich entscheiden müssen, ob sie kandidieren."

Dennoch fügte sie hinzu: "Ich arbeite sehr gut mit Lars Klingbeil zusammen." Lanz hakte prompt nach: "Also sollte Lars Klingbeil weiter kandidieren?" Rehlinger ließ sich davon nicht beirren und sagte schlicht: "Wenn er das für sich entscheidet, finde ich, das ist unterstützenswert." Abschließend stichelte Lanz weiter: "Interessant ist, dass noch keine Frau sich zu Wort gemeldet hat." Journalist Michael Bröcker prophezeite daraufhin: "Wenn Manuela Schwesig antreten wollen würde, vielleicht sogar als alleinige Parteichefin, glaube ich, könnte man ihr das Amt nicht nehmen."

Er ergänzte, dass er "das schon für wahrscheinlich" halte, "weil viele in der Partei gerade auf sie setzen". Anke Rehlinger blieb derweil verdächtig ruhig, doch Lanz lachte plötzlich und konnte sich die Bemerkung nicht verkneifen: "Da zwinkert sie mit dem linken Auge. Ich habe das gesehen. Mehr geht nicht!"

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Quelle: teleschau – der mediendienst