Mäkelige "Dinner"-Gastgeberin hofft auf die Höchstpunktzahl - und wird bitter enttäuscht

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Das perfekte Dinner - Tag 5 in Koblenz
"Ich bin eine sehr gute Köchin": An Selbstbewusstsein mangelt es Jenny (42) nicht.
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Das perfekte Dinner - Tag 5 in Koblenz
Zum Finale trifft sich die Koblenzer Runde bei Jenny in Großmaischeid.
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Das perfekte Dinner - Tag 5 in Koblenz
Sympathische Gewinnerin in Koblenz: Auch Kevin (35) gab Julia (34) die Höchstwertung von zehn Punkten.
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Über die ganze Woche Koblenz erwies sich Jenny (42) als Kritischste der Runde und geizte durchaus mit Punkten. Holt sie zum Finale von "Das perfekte Dinner" (VOX) ausgleichendes Karma ein? Die Messlatte liegt hoch - aber nicht nur beim Schmorbraten haben die Gäste allerhand zu bemängeln.

Wer beim "perfekten Dinner" die Messlatte für alle anderen besonders hoch legt, muss am eigenen Abend liefern. Genau das wird zum Finale in und um Koblenz für Jenny aus Großmaischeid im Westerwald zur Herausforderung. Die Vorstandsreferentin bezeichnet sich selbst als "kreativ, humorvoll und perfektionistisch". Hinzugefügt werden muss selbstbewusst: "Ich bin überzeugt, dass ich sehr gut kochen kann."

Wird diese Selbsteinschätzung mit dem spanisch inspirierten Ergebnis auf den Tellern zusammenpassen? Die Gäste erwarten es so, denn Jenny hielt die ganze Woche mit Kritik nicht hinter dem Berg und vergab im Schnitt maximal sechs Punkte: "Ich erwarte eben, dass die anderen ebenso große Ansprüche an sich haben wie ich."

Motto: Spanien trifft Westerwald

  • Vorspeise: Auftakt auf Spanisch - Tortilla / Champignons / Tomate
  • Hauptspeise: Geschmort mit spanischem Feuer - Carne / Rotwein / Patatas
  • Nachspeise: Süßer Süden - Zitrus / Apfel und Pflaume / Butter

"Keine andere hat sich so weit aus dem Fenster gelehnt"

Schon vor dem Kochen machte Jenny klar, wohin die Reise gehen soll: "Am liebsten hätte ich 40 Punkte, aber realistisch sind wohl 36." Julia (34) bringt es deshalb auf den Punkt: "Jenny hat die Messlatte selbst hoch gelegt." Auch Jockel (60) ist überzeugt: "Sie muss definitiv eine Schippe drauflegen." Denn: "Keine andere hat sich so weit aus dem Fenster gelehnt wie sie." Oder in Kevins (35) Worten: "Sie hat einem schon die Nase langgezogen."

Bei der Vorspeise passiert das schon mal nicht. Die Tapas mit Tortilla (Julia: "Handwerklich ok") und Gemüsebeilage findet Michelle (29) "zu schlicht": "Ich habe mit Krasserem gerechnet." - "Vier, fünf Tomätchen sind für mich kein Tomatensalat", kommentierte sie enttäuscht. Auch der im Dutch Oven (auf einer genau abgezählten Anzahl von Kohlen!) geschmorte Braten sorgt nicht für Begeisterungsstürme.

"Das Fett aus der Chorizo verdirbt den Spaß"

Julia lobt immerhin die kräftige Rotwein-Chorizo-Soße ("Hat wumms, fast zu intensiv"), die auch Jockel schmeckt: "Schön scharf, aber das Fett aus der Chorizo verdirbt den Spaß." Beim Rinder-Schmorbraten sind sich Jockel und Michelle einig: Es hätte zarter sein dürfen und weniger trocken. Das knusprige Gemüse aus dem Airfryer kann wiederum Kevin nicht überzeugen. Für ihn war die Beilage "nicht besonders einfallsreich und etwas kalt".

Auch beim Dessert vertraut Jenny auf das moderne Küchengerät: Die Heißluftfritteuse liefert ihr sowohl die Streusel als auch das Apfel-Zwetschgen-Kompott zur Zitrus-Crema-Catalana. Diese lässt die Gäste auch etwas ratlos zurück: "Mit dem Obst kann ich nichts anfangen", so Jockel.

Immer wieder fragte Jenny während des Dinners in die Runde: "Schmeckt es euch? Werdet ihr satt? Ihr seid so still - was will mir das sagen?" Die Antwort erhält sie bei der Punktevergabe. Ähnlich wie sie zuvor, zücken die Gäste eher magere Punktekellen - nur Julia gibt acht. Die anspruchsvolle Jenny ("Ich finde, dass mein Essen gut war") bildet schließlich mit 23 Punkten gemeinsam mit Kevin das Schlusslicht. Julias fantastisches Dinner gewinnt verdient mit 38 Punkten. Drei Gäste gaben ihr perfekte zehn Punkte, eine Person nur acht. Wer war das wohl?

Quelle: teleschau – der mediendienst