Haustiere, die reiche Kinder ziehen? Kurioses Mitbringsel sorgt bei "Bares für Rares" für Verwirrung

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Bares für Rares
"Das habe ich häufig gesehen mit Hunden tatsächlich", erinnerte sich der Moderator. "Mit Hunden, mit Ziegen hat man das gemacht damals", bestätigte Deutschmanek. "Das, was zugehört hat und brav war, konntest du da vorspannen und damit fahren", wusste der Experte.
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Bares für Rares
Einie Kutsche, die viel zu klein für Erwachsene wirkt, schaute sich der Experte Sven Deutschmanek bei "Bares für Rares" ganz genau an. Zweifelsohne schon optisch ein Kuriosum, doch die Erklärung der Funktionsweise war noch merkwürdiger ...
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Bares für Rares
"Das sieht edel und schick aus - und damit meine ich dich und die Kutsche auch" - mit diesen Worten wandte sich Moderator Horst Lichter an Theresa. Die 29-Jährige aus Prackenbach war Pflegehilfskraft. Ihr Mitbringsel hatte sie im Internet entdeckt.
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Bares für Rares
"So etwas nannte man auch Mylord-Kutsche, es war eher für den Adel, der kleine Mylord - die saßen in solchen Kutschen", berichtete Deutschmanek. Nur bei einer Sache wandte er sich selbst hilfesuchend an den Gast ...
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Bares für Rares
Daniel Meyer musste in die Knie gehen, um die Kutsche testweise zu ziehen: "Für Menschen ist es, glaube ich, nicht." Susanne Steiger neckte ihn: "Steht dir, Daniel." Sarah Schreiber machte ebenfalls einen Scherz ...
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Bares für Rares
Meyer hielt das Objekt für "eine Art Seifenkiste für reichere Kinder, die sich dann selbst ziehen konnten wie mit den Tretautos, nur dass es von 1860 oder 70 ist?". Theresa korrigierte auf 1900 bis 1920. Die Kutsche war "eher für Adelige als für Bürgerliche".
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Bares für Rares
Zwei Silbervasen aus 950er Silber, innen vergoldet - dafür erhofften sich Rainer und Nana 900 Euro. Dr. Rezepa-Zabel setzte noch einen drauf: Bis zu 1.400 Euro hielt sie für angemessen! Susanne Steiger bezahlte 1.100.
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Bares für Rares
"Das ist eine Münzwaage", lag Lichter richtig. Deutschmanek bestätigte. Christa und Frank wünschten sich 100 Euro. Der Experte hielt bis zu 400 für angemessen. Daniel Meyer bezahlte genau den Schätzpreis.
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Bares für Rares
Ein Armband und die dazugehörigen Ohrhänger aus Gold, Platin und Diamanten sollte Tanja und Christiane 1.300 Euro einbringen, fanden die Freundinnen. Expertin Rezepa-Zabel erhöhte auf bis zu 2.400. Daniel Meyer bezahlte sogar 2.600 Euro.
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Bares für Rares
"Fraureuth", erkannte Daniel Meyer aus der Ferne. "Manchmal habe ich wirklich Hochachtung", lobte Sarah Schreiber. Die beiden Porzellanfiguren taxierte Friederike Werner auf 450 Euro. Jos van Katwijk waren sie 300 wert - plus seinem obligatorischen "Lucky Dollar".
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Der Haushund als Zugtier für adelige Kinder? Was ebenso bizarr wie kurios klingt, war tatsählich eine Kutsche für die Sprößlinge aus finanziell potenten Familien. In der Dienstagsfolge von "Bares für Rares" sorgte auch der sensationelle Verkaufspreis für Aufsehen.

Eine Kutsche, die viel zu klein für Erwachsene wirkt, schaute sich der Experte Sven Deutschmanek bei "Bares für Rares" ganz genau an. Zweifelsohne schon optisch ein Kuriosum, doch die Erklärung der Funktionsweise war noch merkwürdiger ...

"Das sieht edel und schick aus - und damit meine ich dich und die Kutsche auch" - mit diesen Worten wandte sich Moderator Horst Lichter an Theresa. Die 29-Jährige aus Prackenbach war Pflegehilfskraft. Ihr Mitbringsel hatte sie im Internet entdeckt. "Ich bin gern mit meinen Pferden und Ponys unterwegs", erklärte Theresa ihr Hobby. "Ist die für ein Pony?", fragte Horst Lichter. "Nein, das ist eigentlich für Kinder gemacht", erklärte der Gast. "Da kommen vorne Kinder rein?" Lichter war perplex.

Horst Lichter von Verkaufsobjekt irritiert

Ratsuchend schaute Lichter zu Sven Deutschmanek. Zwar handele es sich um eine Kinderkutsche, "aber es war nicht ausschließlich so, dass Kinder die gezogen haben, sondern man hat die für Haustiere und so genutzt", so der Experte.

"Das habe ich häufig gesehen mit Hunden tatsächlich", erinnerte sich der Moderator. "Mit Hunden, mit Ziegen hat man das gemacht damals", bestätigte Deutschmanek. "Das, was zugehört hat und brav war, konntest du da vorspannen und damit fahren", wusste der Experte.

"So etwas nannte man auch Mylord-Kutsche, es war eher für den Adel, der kleine Mylord - die saßen in solchen Kutschen", berichtete Deutschmanek. Nur bei einer Sache wandte er sich selbst hilfesuchend an den Gast ... Er sei "ein bisschen am Hadern, wie alt die Kutsche ist", gestand der Experte. Theresa konnte nicht weiterhelfen. Fest stünde laut Deutschmanek. dass die Kutsche über die Jahre immer wieder mit Farbe übertüncht wurde.

Deutschmaneks These: Die Kutsche wurde um 1900 bis 1920 hergestellt. Das lederne Sitzkissen half ihm bei der Einschätzung. Die Füllung mit Holzwolle wirkte original. Repariert wurde die Kutsche mehrmals, aber nie perfekt restauriert. Dem Wunschpreis von 500 Euro stimmte der Experte zu, doch müsse man weitere 500 in die Restaurierung stecken - "aber dann ist es was ganz Besonderes". Würde jemand im Händlerraum so viel Geld ausgeben wollen?

Schätzpreis verdoppelt

Daniel Meyer musste in die Knie gehen, um die Kutsche testweise zu ziehen: "Für Menschen ist es, glaube ich, nicht." Susanne Steiger neckte ihn: "Steht dir, Daniel." Sarah Schreiber machte ebenfalls einen Scherz: "Meinst du, das hält mich? Dann kannst du mich heute durch den Tag kutschieren", schlug sie schelmisch vor. Daniel Meyer ließ das offen. Dann lobte er Theresas Mitbringsel als "liebevoll restauriert".

Meyer hielt das Objekt für "eine Art Seifenkiste für reichere Kinder, die sich dann selbst ziehen konnten wie mit den Tretautos, nur dass es von 1860 oder 70 ist?". Theresa korrigierte auf 1900 bis 1920. Die Kutsche war "eher für Adelige als für Bürgerliche".

Ob das Haustier oder eine Ziege - "was brav genug war zum Ziehen, wurde eingespannt", zitierte Theresa den Experten. "Ich habe mich Hals über Kopf verliebt und wollte sie tatsächlich für meine Ponys nutzen", erzählte sie. Sarah Schreiber staunte über die Geschichte der Kinderkutsche. Durch ihren Umzug sei kein Platz mehr für die Kutsche, so Theresa. Weder Schreiber noch Steiger boten mit. Alle Männer dagegen waren an Bord.

Den Anfang machte Meyer mit 200 Euro. Markus Wildhagen und Jos van Katwijk folgten. Schnell war der maximale Schätzpreis von 500 Euro erreicht - und überboten! 600, 700, 800. Als Wildhagen letzteres bot, schüttelte er Meyer ab. Van Katwijk aber ging auf 850.

"Es wäre schön, wenn noch bisschen was kommen würde", verhandelte Theresa erstaunlich hart. "Ponys brauchen Hafer", argumentierte Steiger. "Gut aufgearbeitet" fand Meyer die Kutsche. Bereits das koste "mehr als wir jetzt angeboten haben, garantiere ich", glaubte er.

Markus Wildhagen setzte sich am Ende mit 980 Euro durch. Ihm fehlte Kleingeld und er rundete auf 1.000 Euro auf. "Es ist richtig schön, dass jemand da ist, der kuriose Dinge so wertschätzt wie du", fand Meyer. Wildhagen hatte den Schätzpreis verdoppelt!

"Bares für Rares": Das waren die weiteren Objekte der Sendung

Zwei Silbervasen aus 950er Silber, innen vergoldet - dafür erhofften sich Rainer und Nana 900 Euro. Dr. Rezepa-Zabel setzte noch einen drauf: Bis zu 1.400 Euro hielt sie für angemessen! Susanne Steiger bezahlte 1.100.

"Das ist eine Münzwaage", lag Lichter richtig. Deutschmanek bestätigte. Christa und Frank wünschten sich 100 Euro. Der Experte hielt bis zu 400 für angemessen. Daniel Meyer bezahlte genau den Schätzpreis.

Ein Armband und die dazugehörigen Ohrhänger aus Gold, Platin und Diamanten sollte Tanja und Christiane 1.300 Euro einbringen, fanden die Freundinnen. Expertin Rezepa-Zabel erhöhte auf bis zu 2.400. Daniel Meyer bezahlte sogar 2.600 Euro.

"Fraureuth", erkannte Daniel Meyer aus der Ferne. "Manchmal habe ich wirklich Hochachtung", lobte Sarah Schreiber. Die beiden Porzellanfiguren taxierte Friederike Werner auf 450 Euro. Jos van Katwijk waren sie 300 wert - plus seinem obligatorischen "Lucky Dollar".

Quelle: teleschau – der mediendienst