Sandy Mölling erklärt in No-Angels-Doku, wie die Angst vor Trump ihre Familie entzweite

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Sandy Mölling
Sandy Mölling hat in der ARD-Doku "No Angels - Das sind wir" über die Politik in den USA gesprochen.
2025 Getty Images/Andreas Rentz
No Angels - Das sind wir
In der ARD-Doku "No Angels - Das sind wir" blicken die Mitglieder (von links) Lucy Diakovska, Sandy Mölling, Nadja Benaissa und Jessica Wahls auf ihre Anfänge zurück.
hr/ARD/MDR, Warner Bros. ITVP Deutschland GmbH

Nach zehn Jahren hat Sandy Mölling 2025 ihre Wahlheimat in den Vereinigten Staaten verlassen. In der ARD-Doku "No Angels - Das sind wir" spricht die heute 45-Jährige über die Politik in den USA. Die Sängerin offenbart, mit welchen Ängsten sie zu kämpfen hatte.

Zum 25-jährigen Bestehen schauen die No Angels auf ihre Anfänge zurück und sprechen in der ARD-Doku "No Angels - Das sind wir" über die Entstehungsgeschichte der Band. Doch es wird auch sehr persönlich. Sandy Mölling erklärt dazu vor der Kamera, sie habe sich vorab viele Gedanken gemacht, "wie ich gesehen werden möchte."

Die Sängerin verrät, nicht gut mit Kontrollverlust umgehen zu können, "weil ich einfach Angst habe, dass Dinge schiefgehen". Sie befinde sich in einer Lebensphase, die "schon herausfordernd ist." Das Weltgeschehen, die politische, aber auch ihre familiäre Situation belasten die zweifache Mutter: "All das hat mich sehr, sehr vereinnahmt und hat Ängste in mir ausgelöst."

Sandy Mölling über Trump: "Ich habe das als katastrophal empfunden"

Denn nachdem Mölling vor über zehn Jahren in die USA ausgewandert war, lebt sie aktuell wieder in Deutschland. "Ich bin der Liebe wegen umgezogen, in die Staaten, als Trump das erste Mal im Amt war", erinnert sich Mölling. Mit Blick auf die Politik Donald Trumps macht sie deutlich: "Ich habe das als katastrophal empfunden, die Art und Weise, wie er sich äußert."

Auch um ihren ältesten Sohn sorgte sich die Mutter bereits damals: "Das ist schwer, gerade für meinen Großen, weil mein Sohn ist schwarz", berichtet Mölling. 2024 zog die Sängerin wegen Trump die Reißleine: "Als er dann wirklich noch mal gewählt wurde, habe ich gesagt: 'Das geht so nicht. Ich kann doch nicht guten Gewissens mit meinen Kindern hier leben'."

Sandy Mölling kehrte mit ihren Söhnen Jayden und Noah nach Deutschland zurück. Der Kompromiss sei gewesen, sich die neue Heimat für ein Jahr anzuschauen: "Und wenn alle angekommen sind und alle sich wohlfühlen, dann bleiben wir, und wenn nicht, dann gehen wir zurück."

"Das hat natürlich die Familiendynamik total durcheinandergebracht"

Am Ende kam es jedoch anders: "Es war hier sehr turbulent, weil mein Sohn sich dazu entschieden hat, nicht hier zu bleiben", erklärt Mölling. Ihm sei es mit der Entscheidung "einfach überhaupt nicht gut" ergangen. Vor dem Umzug aus den USA habe ihr Sohn seine erste große Liebe getroffen - die habe er nicht zurücklassen wollen. Ihr ältester Sohn kehrte somit in die USA zurück, zu Möllings Mann, der sich weiterhin in den USA befand.

"Das hat natürlich die Familiendynamik total durcheinandergebracht", merkt die zweifache Mutter an. "Weil mein Mann dann auch nicht nachkommen konnte und wir jetzt eigentlich alle immer getrennt sind."

Die erste Folge der Doku "No Angels - Das sind wir" ist am Samstag, 17. Oktober, um 23.55 Uhr im Ersten zu sehen. Alle drei Teile sind bereits jetzt in der ARD-Mediathek abrufbar.

Quelle: teleschau – der mediendienst