"Hohepriesterin des Humors"

1 Min
Carolin Kebekus - Shesus
Hohepriesterin des Humors: Carolin Kebekus setzt sich selbstbewusst selbst in Szene.
WDR/Marvin Ruppert
Carolin Kebekus - Shesus
Mit spitzer Zunge entlarvt Carolin Kebekus Doppelmoral im Alltag.
WDR/bildundtonfabrik
Carolin Kebekus - Shesus
Eine weihevolle Stimmung: Carolin Kebekus spielt in ihrem neuen Bühnenprogramm auch mit religiösen Anspielungen.
WDR/bildundtonfabrik
Carolin Kebekus - Shesus
Carolin Kebekus umkreist die gängigen Frauenrollen in der deutschen Gesellschaft - und wundert sich oft.
WDR/bildundtonfabrik

Gekonnt wechselt die scharfzüngige Künstlerin in ihrem neuen Bühnenprogramm zwischen sehr persönlichen Geschichten und gesellschaftspolitischen Zuspitzungen.

Die ARD zeigt unter dem Titel "Carolin Kebekus - Shesus" eine Aufzeichnung des gefeierte Bühnenprogramms der 45-jährigen Komikerin aus Bergisch-Gladbach. Mit dem Solo, das bereits Säle in Deutschland, Österreich und der Schweiz füllte, präsentiert Carolin Kebekus einen ebenso provokanten wie pointierten Rundumschlag zu gesellschaftlichen und feministischen Themen. Und sie tut das, wie man das von ihr gewohnt ist, scharfzüngig, persönlich und kompromisslos.

Von der alltäglichen Doppelmoral

In "Shesus" inszeniert sich Carolin Kebekus als "Hohepriesterin des Humors", wie es bei der ARD heißt. Mit ihren oft überraschenden Pointen verbindet sie große Unterhaltung mit klarer Haltung. Über rund 90 Minuten spannt Kebekus den Bogen von autobiografischen Erlebnissen bis zu grundsätzlichen Fragen von Gleichberechtigung und gesellschaftlicher Doppelmoral.

Thematisiert werden unter anderem "Frauenbilder und Doppelmoral". Außerdem geht es um Schwangerschaft und ums Gebären, ums Muttersein, ums Stillen in der Öffentlichkeit sowie um die leider oft unausweichlichen Hasskommentare, die die Komikerin aus dem Netz fischt. Kebekus nimmt dabei kein Blatt vor den Mund, benennt Missstände deutlich und verleiht ihren Beobachtungen mit Humor und Ironie Schärfe.

Carolin Kebekus - Shesus - Sa. 28.02. - ARD: 23.40 Uhr

Quelle: teleschau – der mediendienst