"Ganz besonderes" Erbstück beschert "Bares für Rares"-Verkäuferin fast 15.000 Euro

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"Bares für Rares"
Mit ihrem Wunsch von 4.500 Euro lag Verkäuferin Hiltrud (links) deutlich unter der Einschätzung der Expertin.
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"Bares für Rares"
Hiltrud und Anneliese aus Erlangen, seit fast 50 Jahren Freundinnen, erzählten Horst Lichter in der Mittwochsausgabe der ZDF-Trödelshow "Bares für Rares" von ihrem gemeinsamen Hobby: "Reisen".
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Horst Lichter war von der Brosche sichtlich beeindruckt: "Das sieht wirklich hammer aus."
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"Je mehr Farbe, umso hochwertiger" und teurer, erklärte Wendela Horz hinsichtlich des tiefblauen Aquamarins mit stolzen 35 Karat.
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Elke Velten sicherte sich die Brosche für 14.500 Euro. "Juhu", jubelte die Verkäuferin (rechts) - ihre Kreuzfahrt war jetzt sicher bezahlt.
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"Fantastisch", freute sich die "Bares für Rares"-Verkäuferin über die Hammer-Gebote für ihren Familienschmuck - und ihre mit dem Erlös gesicherte Kreuzfahrt ...

Hiltrud und Anneliese aus Erlangen, seit fast 50 Jahren Freundinnen, erzählten Horst Lichter in der Mittwochsausgabe der ZDF-Trödelshow "Bares für Rares" von ihrem gemeinsamen Hobby: "Reisen". Zu dem Zeitpunkt hatten sie aber keine Ahnung, dass der Familienschmuck tatsächlich ihre nächste Transatlantik-Kreuzfahrt finanzieren könnte ...

Mit ihren Urlaubsplänen sorgten Hiltrud und Anneliese nicht nur bei Lichter für Begeisterung. Die nächste Kreuzfahrt würde die beiden von Rio de Janeiro nach Teneriffa führen, erzählten sie. "Wow, super", schwärmte der Moderator und auch Expertin Wendela Horz meinte anerkennend: "Die Mädels machen es genau richtig."

Passend zum Startpunkt ihrer Kreuzfahrt kam auch das Familienstück aus Brasilien, erzählte Hiltrud: "Die Brosche ist von der Oma meines Mannes, die 1930 einen adligen Schweizer-Brasilianer geheiratet und ein paar Jahre später in Brasilien diesen Schmuck geschenkt bekommen hat." Lichter war sichtlich beeindruckt: "Das sieht wirklich hammer aus."

Expertin Wendela Horz: "Der lässt mir das Herz aufgehen"

Horz geriet ebenfalls ins Schwärmen. "Das ist fantastisch", sagte sie. "Ich freue mich sehr, dass Sie da sind und diese Brosche mitgebracht haben." Die Expertin ordnete das Schmuckstück den 1930er-Jahren zu - ganz im Einklang mit der Familiengeschichte: "Die kühlen, dynamischen Formen passen perfekt in diese Zeit."

Für die Expertin stand fest: "Das war sicherlich eine Auftragsarbeit." Die handgearbeitete Brosche aus 750er-Gold mit Diamanten (1,5 Karat) begeisterte Horz vor allem wegen des Mittelsteins: "Der lässt mir das Herz aufgehen", sagte sie. Der Grund: Es handele sich um einen besonders farbkräftigen Aquamarin.

"Je mehr Farbe, umso hochwertiger" und teurer, erklärte Horz hinsichtlich des tiefblauen Aquamarins mit stolzen 35 Karat. "Das ist wirklich ein ganz besonderer Stein", betonte die Expertin. Ihrer Einschätzung nach könnte er sogar aus der weltberühmten brasilianischen Mine Santa Maria de Itabira stammen, die in den 1920er-Jahren entdeckt worden war.

"Der Stein ist außergewöhnlich, das ist eine Rarität"

"Das haben wir gehofft", freute sich Hiltrud über die Vermutung der Expertin. Absolute Gewissheit könnte jedoch nur ein gemmologisches Gutachten nach einer Laboruntersuchung bringen. Wegen der außergewöhnlich kräftigen Farbgebung ging Horz aber davon aus, dass der Aquamarin "sehr wahrscheinlich" aus der namhaften brasilianischen Mine stammt.

Mit ihrem Wunsch von 4.500 Euro lag Hiltrud aber deutlich unter der Einschätzung der Expertin. "Der Stein ist außergewöhnlich, das ist eine Rarität", und so schätzte Horz die Brosche auf 8.000 bis 10.000 Euro. Handele es sich tatsächlich um einen echten Santa-Maria-Aquamarin, könnte das Schmuckstück sogar bis zu 20.000 Euro wert sein.

Die hohe Expertise sorgte für Begeisterung: Lichter klopfte jubelnd auf den Tisch und die beiden Freundinnen freuten sich über die unerwartete Schätzung. "Die Weichen sind gestellt für eine wunderbare, lange Seereise", meinte Lichter und Horz setzte nach: "Die Reise geht sogar in die Heimat des Aquamarins."

Elke Velten finanziert Verkäuferin die nächste Kreuzfahrt

Beim ersten Blick auf die Brosche zeigte sich auch Händlerin Elke Velten beeindruckt: "Wow." Zunächst vermutete sie einen Blautopas als Mittelstein, doch die Verkäuferin klärte sie auf. Auch David Suppes erkannte sofort, dass es sich um etwas Besonderes handelte. "Das ist aber ein kräftiges Blau", würdigte er die Farbintensität des Aquamarins.

Fabian Kahl erkundigte sich nach einem Zertifikat. Doch die Verkäuferinnen konnten nur von Horz' Vermutung erzählen, dass der Edelstein aus der berühmten Santa-Maria-Mine stammen könnte. "Ich komme aus Brasilien und sammle Broschen", war auch Anaisio Guedes' Interesse geweckt. Das erste Gebot gab jedoch Wolfgang Pauritsch mit 3.000 Euro ab.

Danach überschlugen sich die Gebote: Velten sprang auf 8.000 Euro, Kahl erhöhte auf 11.000 Euro, Velten konterte mit 12.000 Euro und forderte den Zuschlag. "Moment", rief Suppes und legte mit 13.100 Euro nach. Doch am Ende sicherte sich Velten die Brosche für 14.500 Euro. "Juhu", jubelte die Verkäuferin - ihre Kreuzfahrt war jetzt sicher bezahlt.

Quelle: teleschau – der mediendienst