Neben seiner Frau ist Fußball seit jeher eine von Ralf Dümmels großen Leidenschaften. Für den VfB Lübeck saß Dümmel sogar schon im Aufsichtsrat und stopfte so manches Finanzloch. Auch auf dem Platz hinterließ er seine Spuren: Als Schiedsrichter schaffte es Dümmel bis in die dritte Liga. Nur sein Traum, einmal in der Bundesliga zu pfeifen, erfüllte sich nicht. Immerhin ein Traum wurde wahr: Dümmel durfte mit seinem Start-up-Schützling Michael Ballack, langjähriger Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, auf dem Rasen der Allianz Arena in München ein wenig kicken.
Einsames Kind, Dauerläufer, Fast-Mediziner: Carsten Maschmeyer
Mit Schauspielerin Veronica Ferres, die Carsten Maschmeyer 2014 heiratete, hat er sein persönliches Familienglück gefunden. Lange jedoch fehlte dem Geschäftsmann familiäre Geborgenheit. Stattdessen war seine Kindheit durch Einsamkeit und Armut geprägt. Seinen leiblichen Vater hat Maschmeyer nie kennengelernt.
Heutzutage trifft man Carsten Maschmeyer zumeist im Maßanzug an. Als Jugendlicher war er dagegen häufig in Sportmontur unterwegs - und das richtig schnell. Der passionierte Läufer krönte sich einst sogar zum Bezirksjugendmeister im Mittel- und Langstreckenlauf.
Beinahe wäre Carsten Maschmeyer Arzt geworden. Doch sein Verkaufstalent machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Weil er wegen seiner Nebentätigkeit in einer Finanzberatung zu oft gefehlt hatte, wurde er kurz vor dem Physikum exmatrikuliert. Seinem beruflichen Erfolg stand das nicht im Wege: Schon mit 24 Jahren soll Maschmeyer die erste Million auf dem Konto gehabt haben.
Janna Ensthaler
Janna Ensthaler ist vor allem auf dem Gebiet der nachhaltigen Technologien und digitalen Innovation fit. Laut "Manager Magazin" zählt sie zu den 100 einflussreichsten Frauen der deutschen Wirtschaft. Die Tochter des ehemaligen "Stern"-Chefredakteurs Rolf Schmidt-Holtz ist zudem dreifache Mutter.
Sie setzt sich außerdem für die Umwelt ein: Seit 2021 ist Janna Ensthaler Gründungspartnerin des Green Generation Funds (GGF) in Berlin. Dabei handelt es sich um einen Investmentfonds, der auf Klima- und Nachhaltigkeitstechnologien spezialisiert ist. Außerdem ist sie der Kopf hinter der Hamburger Gastronomie Kaiserwetter, die für gesundes Fast-Food steht.
Klassische Sängerin, Homeshopping-Königin, Zockerin: Judith Williams
Unterhalterin statt Unternehmerin? Judith Williams studierte einst klassischen Gesang und Ballett. Unter anderem stand sie in Stücken wie "West Side Story" auf der Bühne. Ein Tumor und die deswegen eingeleitete Hormontherapie beendeten Mitte der 1990er-Jahre jedoch ihre Karriere als Sängerin.
Ihr Geld steckt Williams nicht nur in aufstrebende Unternehmen. Die Homeshopping-Königin unterstützt auch zahlreiche soziale Initiativen. Seit 2009 fungiert sie als Botschafterin für die SOS-Kinderdörfer. Außerdem engagiert sie sich für die José Carreras Leukämie-Stiftung.
Helfen wollte Judith Williams auch 2018 im Prominenten-Special von "Wer wird Millionär?". Was verheißungsvoll mit einem Durchmarsch begann, entwickelte sich bei der 500.000-Euro-Frage zum Desaster. Williams verzockte sich und stürzte auf 500 Euro ab.
Realschüler, Skater, Elektro-Auto-Fan: Frank Thelen
In der Schule lief es für den späteren Multimillionär alles andere als perfekt. Weil seine Leistungen auf dem Gymnasium nicht ausreichten, wechselte er auf die Realschule. Vielleicht litten seine Noten auch, weil eine andere Leidenschaft besaß: In seiner Jugend war Thelen begeisterter Skater und Snowboarder. Bis heute ist ihm diese Szene wichtig. Er unterstützt unter Organisationen, die sich für Skateparks und Jugendarbeit einsetzen.
Seit vielen Jahren ist Thelen mit der Kieferorthopädin Nathalie Thelen-Sattler verheiratet. Ihr erstes Date fand laut einem Interview mit der "Bild" ganz bodenständig in einem Biergarten statt. Damals war er zwar schon Unternehmer, aber von Millionen war noch keine Spur.
Frank Thelen ist ein echter Auto-Fan - aber nicht im klassischen Sinne. Statt auf Statussymbole wie Sportwagen setzt er konsequent auf die neuesten Elektroautos. Für ihn zählt nicht der Preis, sondern die Technologie: Hauptsache, die neuesten Chips und Innovationen sind verbaut. Er gönne sich etwa alle sechs Monate ein neues Modell, erzählte er der "Bild".
Quelle: teleschau – der mediendienst