"Bares für Rares"-Experte schwärmt vom "besten Invest überhaupt" - doch Händler zögern

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"Bares für Rares"
In der Mittwochsausgabe von "Bares für Rares" erkannte Horst Lichter sofort die künstlerische Inspiration hinter der üppigen Frauenfigur. Zwar handelte es sich nicht um eine "Nana", doch Colmar Schulte-Goltz war dennoch begeistert und sprach sogar vom "besten Invest überhaupt". Nur im Händlerraum hielt sich die Kauflaune spürbar in Grenzen ...
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"Bares für Rares"
"Das erinnert mich an eine berühmte Künstlerin", grübelte Lichter beim Anblick der runden Frauengestalt. "Wie heißen die Figuren noch mal?", fragte der Moderator und Schulte-Goltz kannte natürlich gleich die Antwort: "Die 'Nanas' von Niki de Saint Phalle." Lichter ging ein Licht auf und gestand sogleich: "Ich finde die großartig."
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"Bares für Rares"
Ulrike aus Bremen hatte die Frau aus Ton in einem Auktionshaus erworben. "Ich fand sie ganz toll, aber dort, wo ich sie hinstellen wollte, passt sie nicht", erklärte die Verkäuferin, warum sie die Figur jetzt schon wieder verkaufen will. Lichter schnaufte und erklärte pragmatisch: "Dann gibt man sie eben wieder frei."
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"Ich finde sie echt nicht schlecht - komischerweise", gab Schmitz-Avila zu und bot schließlich 400 Euro für die rundliche Figur. Liza Kielon lobte den ausdrucksstarken Charakter des Gesichts - mehr bieten wollte sie jedoch nicht. Selbst als die Verkäuferin letztlich den Schätzpreis nannte, blieb ein weiterer Ansturm auf die Figur aus.
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"Bares für Rares"
Als weiteres Objekt der Sendung begeisterte eine Stabbrosche. Wendela Horz war vor allem vom Smaragd sehr angetan und datierte das Stück aus 585er Gold mit Diamanten auf etwa 1920. Statt der gewünschten 600 Euro taxierte sie 700 bis 900 Euro. An der Händlertheke kam der "zeitlose Schmuck" bestens an und Elke Velten zahlte sogar 950 Euro.
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"Bares für Rares"
Eine Lampe von Kaiser idell war laut Detlev Kümmel ein Designklassiker und stammte aus den 1940/50er-Jahren (Entwurf um 1930). Statt der gewünschten 150 bis 200 Euro schätzte er die Leuchte wegen der ungewöhnlichen grünen Farbe auf 250 bis 300 Euro. Am Ende zahlte Liza Kielon sogar 330 Euro.
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Ein Armband aus 750er Weißgold mit 0,5 Karat Diamanten datierte Wendela Horz auf die 1960er-Jahre. Die Expertin schätzte den Wert aufgrund hoher Goldpreise auf 2.700 bis 2.800 Euro. Statt der gewünschten 2.500 Euro zahlte Julian Schmitz-Avila schließlich 2.700 Euro für den Schmuck.
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"Bares für Rares"
Der Verkäufer Edwin aus Solingen brachte ein besonderes Buch mit, das angeblich die Signatur von Queen Elizabeth zeigen sollte. Leider war die Unterschrift nur gedruckt. Statt der gewünschten 800 Euro zahlte Markus Wildhagen am Ende 140 Euro. Kümmel hatte den Wert zwischen 100 und 200 Euro geschätzt.
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Für 50 Euro ersteigert, für mehrere hundert Euro geschätzt - diese Frauenfigur überraschte am Expertenpult von "Bares für Rares". Doch trotz großer Worte über den "besten Invest überhaupt" blieb das Bietergefecht verhalten.

In der Mittwochsausgabe von "Bares für Rares" erkannte Horst Lichter sofort die künstlerische Inspiration hinter der üppigen Frauenfigur. Zwar handelte es sich nicht um eine "Nana", doch Colmar Schulte-Goltz war dennoch begeistert und sprach sogar vom "besten Invest überhaupt". Nur im Händlerraum hielt sich die Kauflaune spürbar in Grenzen ...

"Das erinnert mich an eine berühmte Künstlerin", grübelte Lichter beim Anblick der runden Frauengestalt. "Wie heißen die Figuren noch mal?", fragte der Moderator und Schulte-Goltz kannte natürlich gleich die Antwort: "Die 'Nanas' von Niki de Saint Phalle." Lichter ging ein Licht auf und gestand sogleich: "Ich finde die großartig."

"Bares für Rares"-Expertise überrascht: "Donnerwetter"

Ulrike aus Bremen hatte die Frau aus Ton in einem Auktionshaus erworben. "Ich fand sie ganz toll, aber dort, wo ich sie hinstellen wollte, passt sie nicht", erklärte die Verkäuferin, warum sie die Figur jetzt schon wieder verkaufen will. Lichter schnaufte und erklärte pragmatisch: "Dann gibt man sie eben wieder frei."

Colmar Schulte-Goltz hätte hingegen sicherlich ein Plätzchen für die rundliche Dame gefunden, denn die keramische Plastik hatte seiner Meinung nach einen "besonders bezaubernden Charakter". Die voluminöse Figur wirkte sehr selbstbewusst - typisch für die Kunst von Theresia Hebenstreit, eine deutsche Malerin und Bildhauerin.

Die hohl gearbeitete Tonfigur war mit kegelartigen Gliedmaßen montiert und anschließend mit Schlickerfarbe bemalt. Der Experte Schulte-Goltz lobte vor allem die "hohe handwerkliche Qualität". Die Darstellung sei authentisch und würde die "einzigartige Identität der Urheberin widerspiegelen". Signiert und datiert war Objekt aus dem Jahr 1997.

Die Verkäuferin hatte damals im Auktionshaus nur 50 Euro für die Figur gezahlt und "was ich eingesetzt habe, möchte ich wieder raushaben", erklärte sie. Doch Schulte-Goltz schätzte den "aktuellen Zeitwert" anders ein, denn "der Sammlermarkt für Keramik kann sehr eigen und intensiv sein". Er taxierte die Tonarbeit auf 700 bis 750 Euro.

"Donnerwetter", staunte auch Freundin Susanne (ebenfalls aus Bremen) und Ulrike konnte ihr Glück kaum fassen: "Das ist der Wahnsinn." Lichter stimmte gleich mit ein und rief: "Da kriegt man fliegende Hitze." Ulrike freute sich, denn "da war mein Geld ja gut angelegt". Dem stimmte der Experte zu und nannte ihren Kauf: "Das beste Invest überhaupt."

"Ich finde sie echt nicht schlecht - komischerweise"

"Wunderbar", bedankte sich Julian Schmitz-Avila, als Ulrike ihre Frauengestalt vor ihn platziert hatte. Sein erstes Gebot: 150 Euro. Auch Christian Vechtel fühlte sich gleich an die "Nana"-Figuren erinnert - mitbieten wollte er aber nicht. Dafür erhöhte Elke Velten auf 200 Euro und auch Markus Wildhagen zeigte mit 250 Euro Interesse.

"Ich finde sie echt nicht schlecht - komischerweise", gab Schmitz-Avila zu und bot schließlich 400 Euro für die rundliche Figur. Liza Kielon lobte den ausdrucksstarken Charakter des Gesichts - mehr bieten wollte sie jedoch nicht. Selbst als die Verkäuferin letztlich den Schätzpreis nannte, blieb ein weiterer Ansturm auf die Figur aus.

Mehr als 430 Euro wollte Schmitz-Avila nicht ausgeben - mangels weiterer Gebote willigte die Verkäuferin schließlich ein. Weil er jedoch nicht passend zahlen konnte, legte der Händler am Ende 450 Euro auf den Tisch. Trotz des zähen Bietens schmunzelte er am Ende, denn: "Die ist so derangiert und unförmig, dass ich es schon wieder witzig finde."

"Bares für Rares": Das waren die weiteren Objekte der Sendung

Als weiteres Objekt der Sendung begeisterte eine Stabbrosche. Wendela Horz war vor allem vom Smaragd sehr angetan und datierte das Stück aus 585er Gold mit Diamanten auf etwa 1920. Statt der gewünschten 600 Euro taxierte sie 700 bis 900 Euro. An der Händlertheke kam der "zeitlose Schmuck" bestens an und Elke Velten zahlte sogar 950 Euro.

Eine Lampe von Kaiser idell war laut Detlev Kümmel ein Designklassiker und stammte aus den 1940/50er-Jahren (Entwurf um 1930). Statt der gewünschten 150 bis 200 Euro schätzte er die Leuchte wegen der ungewöhnlichen grünen Farbe auf 250 bis 300 Euro. Am Ende zahlte Liza Kielon sogar 330 Euro.

Ein Armband aus 750er Weißgold mit 0,5 Karat Diamanten datierte Wendela Horz auf die 1960er-Jahre. Die Expertin schätzte den Wert aufgrund hoher Goldpreise auf 2.700 bis 2.800 Euro. Statt der gewünschten 2.500 Euro zahlte Julian Schmitz-Avila schließlich 2.700 Euro für den Schmuck.

Der Verkäufer Edwin aus Solingen brachte ein besonderes Buch mit, das angeblich die Signatur von Queen Elizabeth zeigen sollte. Leider war die Unterschrift nur gedruckt. Statt der gewünschten 800 Euro zahlte Markus Wildhagen am Ende 140 Euro. Kümmel hatte den Wert zwischen 100 und 200 Euro geschätzt.

Quelle: teleschau – der mediendienst