Eigentlich war bei den Gründern von Ajambow bei "Die Höhle der Löwen" schon alles gesagt. Doch dann fiel Gründer Simon plötzlich auf die Knie - und hielt um die Hand seiner Frau Susan an. Da waren nicht nur die Löwen baff ...
"Was man spürt, ist, dass ihr füreinander brennt", fiel Ralf Dümmel am Ende des Pitches in "Die Höhle der Löwen" (TV-Ausstrahlung Montag, 12. Oktober, 20.15 Uhr, VOX und schon jetzt bei RTL+) auf, dass die Gründer Susan Schmidt und Simon Werner stets Händchen gehalten hatten. "Gefühle gehören auch dazu", betonte der Investor, ohne zu wissen, was gleich folgen würde. "Darf ich noch was sagen?", fragte Simon, obwohl sie mit ihrem Unternehmen Ajambow bei allen Löwen abgeblitzt waren.
"Wir sind jetzt 33 Jahre zusammen, haben viele Projekte gestartet", setzte der 55-Jährige an. "Aber ein Projekt habe ich noch nicht fertig." Daraufhin fiel der Gründer auf die Knie und hielt um die Hand von Susan an: "Willst du meine Frau werden?" Die war mehr als verblüfft und antwortete leise: "Ja, ach Gottchen!" Derweil fieberten die Löwen noch mit. "Hat die Ja gesagt?", hatte Ralf Dümmel die Antwort nicht vernommen.
Als der Daumen der Gründerin nach oben zeigte, applaudierten alle Löwen begeistert. "Das ist ja voll schön", schwärmte Janna Ensthaler. "Das ist der noch bessere Deal für den Rest eures Lebens", ergänzte Carsten Maschmeyer. Und Judith Williams rang um Worte: "Ich bin ja total geflasht."
"Eine totale Frechheit": Frank Thelen zerpflückt Firmenbewertung von DHDL-Gründern
Während der Heiratsantrag problemlos über die Bühne ging, hatte es beim Pitch von Susan und Simon zuvor deutlich weniger warme Worte gegeben. "Rhythmus rein, Rückenschmerzen raus", beschrieben die beiden die Idee hinter ihrem Fitnessgerät Ajambow. Der mit Wasser gefüllte Stab könne nicht nur Spannungen lösen, sondern auch Rückenschmerzen vorbeugen, erklärte Susan. Ihr Partner ergänzte, mitsamt eigens komponierter Musik und Choreografien hätten sie ein "eigenes sportwissenschaftliches Bewegungskonzept" konzipiert.
Bei den Konditionen, die sie den Löwen anboten, 300.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile, entfuhr Judith Williams dann ein überraschtes "Hui". Noch baffer waren die Investoren, als die Gründer ihre bis dato sehr kleinen Umsätze präsentierten. "Ihr liegt so unfassbar weit davon entfernt, wie ihr euch bewerten solltet", urteilte Janna Ensthaler. Auch Carsten Maschmeyer nannte die Bewertung "sehr naiv". Noch deutlicher wurde Frank Thelen: "Was ihr hier aufruft, ist eine totale Frechheit!" Er bilanzierte: "Nett am Anfang getanzt, aber wirtschaftlich katastrophal!"
Zwar kämpften die Gründer und verwiesen auf Kooperationen mit Physiotherapeuten, Krankenkassen und Kliniken, doch auch Carsten Maschmeyer sah keinen Grund zu investieren. "Die Firma ist wohlwollend 300.000 Euro wert", sagte er und stieg aus. Das galt auch für den Rest der Löwen. Janna Ensthaler gab Susan und Simon aber immerhin noch den gut gemeinten Rat mit, nicht zu viel Geld zu investieren: "Seid super vorsichtig, dass ihr das organisch aufbaut!"
Quelle: teleschau – der mediendienst