CDU-Mann Laumann äußert sich bei Lanz zu schlechten Umfragewerten: "Da wird einem angst und bange"

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Markus Lanz - 18.08.2026
CDU-Mann Karl-Josef Laumann bezog Stellung zu den jüngsten Personalwechseln innerhalb der Regierung.
ZDF / Markus Hertrich

Bei "Markus Lanz" blickte CDU-Politiker Karl-Josef Laumann auf die aktuelle Lage seiner Partei und wählte ungewohnt klare Worte. Mit Blick auf schwache Umfragewerte, besonders in Ostdeutschland, gestand er: "Da wird einem ja angst und bange auch für unser Land."

"Natürlich sind Umfragen von 21, 22 Prozent CDU schlimm", findet Karl-Josef Laumann. "Wenn man sich vorstellt, dass das ein Wahlergebnis mal sein könnte (...), da wird einem angst und bange auch für unser Land." Bei "Markus Lanz" äußerte sich der CDU-Politiker nicht nur zu den schlechten Umfragewerten seiner Partei, sondern auch zu den jüngsten Personalwechseln.

Während Laumann zunächst über den Rücktritt von Jens Spahn als menschliche "Tragödie" sprach, lenkte der ZDF-Moderator die Debatte auf den neuen Gesundheitsminister: Carsten Linnemann. Dieser hatte in einem Interview 2025 noch ausgeschlossen, im Gesundheitsministerium zu arbeiten.

Als sich Karl-Josef Laumann von dem scheinbaren Sinneswandel unbeeindruckt zeigte, hakte Lanz konkret nach: "Sie sind ja Gesundheitsminister. (...) Hat Sie irgendjemand gefragt, ob Sie das machen könnten?" Der NRW-Gesundheitsminister schüttelte den Kopf: "Nein, aber das weiß auch jeder, dass es bei mir sehr gute Gründe gibt, dass ich aus Nordrhein-Westfalen nicht weg will." Lanz fragte unbeirrt weiter: "Sie hätten es nicht gemacht?" Laumann konterte sichtlich genervt: "Nein, ich kann es aus Gründen, die ich hier nicht näher erläutern will, nicht machen. Das hat mit meiner privaten Situation zu tun."

Sehen Sie die Lanz-Sendung in voller Länge jederzeit bei https://kurz.zdf.de/LANZ/

Quelle: teleschau – der mediendienst