Wer im Kroatien-Urlaub vor Ort im Supermarkt einkauft, erlebt bei manchen Markenprodukten eine Überraschung: Einige Waren kosten dort mehr als in Deutschland.
Kroatien gilt trotz Preissteigerungen in den letzten Jahren bei vielen Deutschen noch immer als vergleichsweise günstiges Urlaubsland. Beim Einkauf im Supermarkt kann der Preisvergleich aber anders aussehen. Vor allem bei internationalen Markenprodukten liegen die Preise teilweise deutlich über dem deutschen Niveau. Nicht nur für Eltern von Babys oder Kleinkindern kann es sich lohnen, manche Produkte von Zuhause mitzubringen.
Ein aktueller Vergleich identischer Produkte über einen Online-Preisvergleich unserer Redaktion zeigt etwa bei einer 500 Gramm Packung Barilla-Spaghetti: 1,39 Euro in Deutschland gegenüber 1,89 Euro in Kroatien – das sind rund 36 Prozent mehr.
Bei der 1,5 Liter Flasche Coca-Cola zeigt der Preisvergleich 1,69 Euro in Deutschland und 2,19 Euro in Kroatien. Das macht einen Unterschied von knapp 30 Prozent.
Spar-Tipp beim Lebensmittelkauf: Lokale Produkte bevorzugen
Ein Spar-Tipp beim Lebensmittelkauf: Nicht immer zu den aus Deutschland bekannten Marken greifen. Kroatische Eigenmarken und lokale Produkte können eine deutlich günstigere Alternative sein.
Auch Hygiene- und Drogerieartikel liegen nach Erfahrungen von Kroatien-Urlaubern vor Ort oft deutlich über dem deutschen Preisniveau. Bei Deo, Duschbad, Sonnencreme und auch Waschmittel kann es sich finanziell lohnen, sie lieber noch zuhause zu kaufen und ins Reisegepäck zu packen. Einheimische Alternativen gibt bei diesen Produkten kaum – oder auch sie sind vergleichsweise teuer.
Besonders betroffen sind Eltern von Babys und Kleinkindern. Bei Produkten wie Windeln oder Pre-Nahrung können Preisunterschiede für Familien im Urlaub besonders relevant sein, weil sie nicht einfach auf irgendeine lokale Alternative ausweichen wollen oder auch diese teuer sind. Wer auf Markenprodukte wie Pampers oder Milchpulver von Hipp oder Aptamil schwört, sollte diese besser ebenfalls von zuhause mitbringen. Anders kann es bei Babybrei oder Gläschen aussehen: Hier kann die kroatische Alternative sogar günstiger sein.
Und Vorsicht auch, wenn der Nachwuchs im Regal bekannte Süßigkeiten wie die „Kinder“-Produkte von Ferrero sieht und unbedingt haben will: Auch diese sind in der Regel deutlich teurer als daheim.