Beruf von "Dinner"-Kandidatin überrascht ihre Gäste: "Nee, ne?!"

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Das perfekte Dinner - Tag 1
Können diese Augen streng blicken? Ja! Denn Gastgeberin Wibke (53) ist im Hauptberuf Polizistin
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Das perfekte Dinner - Tag 1
Wibke (53) verziert ihre Frisur am Tisch mit Zittergras.
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Das perfekte Dinner - Tag 1
Zum Auftakt im Ruhrgebiet trifft sich die "Dinner"-Runde bei Wibke (53) in Essen.
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Das perfekte Dinner - Tag 1
Gekonnt serviert Wibke ihren Gästen Kolja (links) und Alex die Melonensuppe aus der Kanne.
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Das perfekte Dinner - Tag 1
Neben Kochen ist das Cellos Wibkes großes Hobby.
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Ihr überaus charmantes Lächeln trügt: "Das kann sie sicher einfrieren", sagt ihr Mitstreiter, als er den Beruf der Auftakt-Gastgeberin von "Das perfekte Dinner" (VOX) im Ruhrgebiet erfährt. Wibke ist nämlich nicht etwa Tanzlehrerin oder Theaterpädagogin, wie ihre Gäste raten - sondern Polizistin!

"Ich liebe Musik, bin positiv und humorvoll", sagt Wibke (53) über sich. Außerdem ist sie noch Bundespolizistin am Flughafen Düsseldorf! Das hätten Karo, 31 ("Nee, ne?") und die anderen Gäste des "perfekten Dinner" im Ruhrgebiet nicht gedacht. "Ihr Lächeln wird sie dann sicher einfrieren", vermutet Kolja (48). Eher hat die Runde bei ihrer gut gelaunten Gastgeberin auf "Tanzlehrerin", "Theaterpädagogin" oder "irgendwas Spirituelles" getippt. Ein bisschen stimmt es ja auch: Wibke kocht nicht nur ausgesprochen gerne, am liebsten asiatisch, sondern spielt Cello und tanzt Flamenco mitsamt Kastagnetten.

Auch für Promis interessiert sich die Mutter zweier Töchter sehr: Unvergessen beispielsweise der Moment, als Wibke mit ihrer Freundin und Schnippelhilfe Esther (55) bei der Berlinale einen Blick auf das damalige Ehepaar Brad Pitt und Angelina Jolie erhaschte: "Da bin sogar ich steil gegangen", schwärmt Esther noch heute. Nicht steil, sondern harmonisch ausgewogen präsentiert sich Wibkes japanisch-indisch inspiriertes Menü:

Motto: Fusion in Grün-Gelb-Rot - Matcha, Masala und Meer

  • Vorspeise: Wasser trifft Welle - Melone und Lachs im Spiel der Sinne - Suppe / Beize / Sashimi
  • Hauptspeise: Im Glanz der Gewürze - Ein Tanz aus Curry, Reis und Röstaromen - Garnele / Blumenkohl / Safran
  • Nachspeise: Rot-Grüner Zauber - Mukhwas trifft Matcha - Küchlein / Wassermelonensorbet

"Ich dachte, hier dürfen keine Profis mitmachen?"

Ihre Vorliebe für exotische Geschmäcker führt Wibke auf ihre kulinarische Prägung zurück: "Zu Hause gab es immer das, was mein Vater mochte - Rouladen, Rotkraut, Kartoffeln." Unvergessen eine Essenseinladung der jungen Wibke an ihre Eltern, bei der ihr Vater sich auf seine Weise gegen Ungewohntes absicherte: "Kurz vorher hat er sich eine Currywurst mit Pommes einverleibt und kam dann satt an meinen Tisch."

Wibke hingegen liebt Experimente: Da landen dann schon mal die zierlichen Pflanzen von der Tischdeko in ihrer Frisur. "Das ist Zittergras", erklärt sie der Runde die langstielige Haarverschönerung. Auch die Vorspeise beeindruckt sehr. "Wie kriegt man so viel Geschmack in Melone?", staunt Karo über die würzige Melonensuppe samt Melonen-Sashimi: "Ein Geschmackserlebnis."

Wibke serviert sie stilecht am Tisch aus der Kanne. Findet Alex (30) verdächtig toll: "Ich dachte, hier dürfen keine Profis mitmachen?" Das kann Kolja relativieren: Der selbstgebeizte Lachs mit Wasabicreme ist ihm "etwas zu salzig". Alex hätte den Fisch "gar nicht erst gebraucht", zu schmackhaft findet er die Melonensuppe. Verzichtbar findet Karo wiederum das Matcha-Küchlein. Ohne die darauf gestreuten "Mukhwas", die bunte indische Verdauungshilfe, hätte sie sie "wahrscheinlich gar nicht aufgegessen".

Sei's drum - mit 35 Punkten legt Wibke solide vor. Von Alex gibt es sogar die Höchstwertung: "Ich würde das alles gerne wieder, wieder und wieder erleben."

Quelle: teleschau – der mediendienst