Seit 2013 begeistert Horst Lichter das ZDF-Publikum mit seiner Trödelshow "Bares für Rares". Was den Moderator so besonders macht, erklärte im TV-Talk "Riverboat" nun eine, die es wissen muss: Schmuckexpertin Wendela Horz.
Seit 2017 ist "Bares für Rares" ohne sie nur schwer vorstellbar: Expertin Wendela Horz hat sich vor allem Schmuck verschrieben. Doch zu Beginn ihrer Tätigkeit in der ZDF-Show habe die Goldschmiedin noch gedacht: "Das wird eh nichts." Wie sie im MDR-Talk "Riverboat" verriet, habe sie anfangs befürchtet: "Die täuschen sich in mir." Der Argwohn gegenüber ihren eigenen Qualitäten war jedoch übertrieben, gehört Wendela Horz doch nunmehr seit neun Jahren zum festen Team bei "Bares für Rares".
Noch länger - nämlich seit Folge eins - ist Horst Lichter dabei. Über das Gesicht der ZDF-Trödelsendung hatte die Schmuckexpertin nur Positives zu berichten. "Er interessiert sich wirklich für Menschen", stellte sie die besondere Qualität des 64-Jährigen heraus. "Die Leute spüren das einfach." Dieses Interesse gelte nicht nur den Verkäufern der Nachmittagsshow, sondern auch allen Crewmitgliedern. "Er weiß, wenn bei unserem Wachmann der Sohn krank war", beschrieb Horz. "Er merkt sich das wirklich, das ist keine Show."
"Bares für Rares"-Expertin Wendela Horz liebt es, Tango zu tanzen
Zum Schmuck habe sie bereits in jungen Jahren eine besondere Anziehung verspürt, erinnerte sich Wendela Horz bei "Riverboat": "Ich habe als kleines Kind schon immer gesagt: Ich will nur ein kleines Geschenk, aber es soll ganz klein sein." In ihrer Freizeit habe sie zudem "Kränze und Ketten aus Blümchen" geflochten.
Zwar habe sie kurz nach dem Schulabschluss mit dem Gedanken gespielt, Medizin zu studieren, doch seit der ersten beruflichen Auseinandersetzung mit Schmuck sei sie "verloren" gewesen. Diese Leidenschaft hat sich Horz bis heute bewahrt. Über ihre Profession als Goldschmiedin schwärmte sie: "Es ist kreativ, es ist eine handwerkliche Arbeit, es hat etwas Meditatives."
"Ich beschäftige mich mit nichts anderem seit 36 Jahren", fügte die gebürtige Pfälzerin hinzu. Eine Ausnahme sei einzig das Tangotanzen, was sie seit einigen Jahren regelmäßig als Hobby praktiziert. Zunächst habe sie sich schwer mit dem engen Körperkontakt - besonders Gesicht an Gesicht - getan. Doch dann habe sie sich mit "dem Tangovirus" infiziert. "Das Wichtigste ist eine schöne Umarmung", erklärte Horz. "Wenn man einen ganzen Abend Menschen umarmt, das macht so glücklich."
Quelle: teleschau – der mediendienst