Urlaubsreporter Peter Giesel wird auf Bali beklaut - von einem Affen!

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"Achtung Abzocke - Urlaubsbetrügern auf der Spur"
TV-Moderator Peter Giesel fleht seinen Dieb an, ihm seine Beute zurückzugeben.
Joyn
"Achtung Abzocke - Urlaubsbetrügern auf der Spur"
"Haben die Tiere hier eine Seeschwäche?", scherzt Peter Giesel. Ein Affe hat soeben seine Brille getauscht. Nun bietet Giesel seine Kappe zum Tausch an.
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"Achtung Abzocke - Urlaubsbetrügern auf der Spur"
Seit 2015 deckt Peter Giesel in "Achtung Abzocke" die Maschen der Urlaubsbetrüger auf.
Joyn / Robin Ahne

Peter Giesel wollte auf Bali nur einen spirituellen Ort besuchen, doch stattdessen wird er Opfer einer ungewöhnlichen Abzocke. Sein Gegenspieler: ein frecher Affe, der es auf seine Brille abgesehen hat.

Eigentlich wollte TV-Moderator Peter Giesel auf Bali nur einen Hauch von Spiritualität erleben. Doch statt Ruhe und Erleuchtung erwartet ihn am berühmten Uluwatu-Tempel ein ganz anderes Abenteuer: Er wird bestohlen und muss seine eigene Brille zurückkaufen.

Was wie eine skurrile Geschichte klingt, gehört an diesem Ort zum Alltag. Für die Kabel Eins Reportage-Reihe "Achtung Abzocke - Urlaubsbetrügern auf der Spur" reist Peter Giesel normalerweise an Orte, an denen Menschen andere Menschen übers Ohr hauen. Doch diesmal sind die Täter nicht menschlich: Am Uluwatu-Tempel haben es die Langschwanzmakaken auf die Besucher abgesehen.

Nachdem das Team drei Euro Eintritt pro Person bezahlt hat, wird die Gruppe von zahlreichen Affen umringt. Die Tiere gelten auf Bali als heilig, doch ihre besondere Beziehung zu den Menschen zeigt sich nicht nur darin, dass sie gefüttert werden. Die cleveren Tiere haben gelernt, dass sich mit gestohlenen Wertgegenständen ebenfalls Geschäfte machen lassen.

Erster Leidtragender ist Kameramann Basti. Ein Affe schnappt sich kurzerhand seine Brille, die er auf der Kappe trägt. Für Giesel ist klar: So leicht will er es den Tieren nicht machen. Er setzt seine Brille auf die Nase und zieht die Kappe anschließend über seinen Kopf, um einen erneuten Diebstahl zu verhindern. Doch die Rechnung macht er ohne die geschickten Langschwanzmakaken.

Peter Giesel soll gestohlene Gegenstände für 20 Euro zurückkaufen

Plötzlich greift ein Affe direkt in Giesels Gesicht und zieht ihm die Brille von der Nase. "Haben die Tiere hier eine Seeschwäche?", scherzt der Moderator angesichts der ungewöhnlichen Beute. Doch hinter dem Spaß steckt auch Ungläubigkeit: "Ich dachte niemals, dass er so geschickt ist", gibt Giesel zu.

Die Rettung naht schließlich in Form eines Einheimischen. Mit mehreren Tüten voller Leckereien lockt er den Affen von der Beute weg. Denn auch ein noch so cleverer Makake hat nur zwei Hände. Während er sich über die Snacks hermacht, lässt er Giesels Brille fallen. Doch damit ist das Affen-Abenteuer noch nicht beendet. Auch seine Kappe gerät kurz darauf in die Hände, oder besser gesagt Krallen, eines weiteren Affen.

Nachdem der Helfer schließlich Brille und Kappe zurückerobert hat, verlangt er für seinen Einsatz 20 Euro. Eine beachtliche Summe, wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Tagesverdienst vieler Menschen auf der Insel nur bei etwa fünf bis sieben Euro liegt. Für Peter Giesel bleibt am Ende ein eher ernüchterndes Fazit. Der Uluwatu-Tempel ist für ihn weniger ein Ort der Tradition als ein Touristenmagnet. "Den Tempel können Sie gerne auslassen. Es gibt mehr Touristen als Tradition", lautet sein Urteil.

"Achtung Abzocke - Urlaubsbetrügern auf der Spur" läuft wöchentlich um 20.15 Uhr bei Kabel Eins und auf Joyn.

Quelle: teleschau – der mediendienst