"Wie man sich als Mama so zeigen kann": Amira Aly klagt über Hass nach Unterwäsche-Shooting

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Amira Aly
Amira Aly hat sich gegen die öffentliche Kritik an ihrem Unterwäsche-Shooting gewehrt.
2025 Getty Images/Sebastian Reuter

Nach einer Werbekampagne mit dem Mode-Label Lascana schlug Moderatorin Amira Aly heftige Kritik entgegen. In ihrem Podcast "Iced Macho Latte" hat sie nun über die negativen Reaktionen gesprochen - und sich fassungslos gezeigt.

Amira Aly (33) ließ sich vor wenigen Wochen im Rahmen einer internationalen Werbekampagne für das Lingerie-Label Lascana ablichten. Während für die Moderatorin damit ein Traum in Erfüllung ging, waren einige Reaktionen, die ihr online entgegenschlugen, alles andere als wohlgesonnen. In ihrem Podcast "Iced Macho Latte" sprach Aly nun mit Paula Lambert (51) über die öffentliche Kritik - und machte ihrem Ärger Luft.

Vor allem der Fakt, dass Amira zweifache Mutter ist und sich trotzdem "freizügig" zeige, scheint viele Nutzer zu stören: "Mir wird da ja ganz oft vorgeworfen (...), wie man sich als Mama in Unterwäsche so zeigen kann", erklärt sie im Gespräch mit Lambert. Zur Verwunderung der Moderatorin hätten dabei vor allem die Fotos, in denen sie in roter Wäsche posiert, für scharfe Kritik und negative Reaktionen gesorgt. "Ich glaube, das lag an der Farbe. Das ist kein Scherz", zeigt sich die 33-Jährige fassungslos. "Diese rote Unterwäsche, das war pornogleich für die Leute."

Vor allem ein Vergleich stößt der 33-Jährigen bitter auf - der zu Creatorinnen auf Erotik-Plattformen. "Dass man da nicht mehr unterscheidet, zwischen einem Model oder einem Kampagnen-Gesicht für ein renommiertes Unternehmen (...)" und gezielt erotischen Inhalten, sei für sie unverständlich. Podcast-Partnerin Paula Lambert reagiert gleichermaßen verblüfft: "Also, ich versuche gerade, mich gedanklich zu sortieren, weil ich mich wundere", gesteht sie.

Paula Lambert: "Du kannst als Frau nicht gewinnen"

Lambert stört sich dabei vor allem an dem Vorwurf, dass solch ein Shooting besonders "als Mutter" verwerflich sei: "Allen Müttern müsste doch öfter mal gesagt werden, dass sie auch als Mütter fantastisch tolle Frauen sind", betont sie.

Amira Aly vermutet: "Ich finde es einfach nur erschreckend, weil ich glaube, wäre ich jetzt nicht so trainiert oder wäre ich Curvy-Model und Mama, dann wäre das gar nicht so ein Riesenthema geworden." Lambert hält dagegen: Sie befürchtet, dass Amira in diesem Fall vermutlich Opfer von Bodyshaming geworden wäre. "Du kannst als Frau nicht gewinnen", so ihr ernüchterndes Fazit. Aly stimmt zu: "Ich finde es eigentlich eine Frechheit, weil es ist ja ein ganz normaler Job."

Sie habe sich nicht "für den 'Playboy' ausgezogen", stellt die Moderatorin da. Vielmehr sei für sie mit der internationalen Kampagne ein "echter Kindheitstraum" in Erfüllung gegangen. "Dass meine Kinder später gehänselt werden, weil ihre Mama im Schaufenster hängt", daran glaubt die Mutter von zwei Söhnen nicht. "Da gibt es, glaube ich, Schlimmeres."

Quelle: teleschau – der mediendienst