Im WM-Podcast "Kerners 11" hat TV-Koch Tim Mälzer verraten, sich einst um die Stelle als Koch der Nationalelf beworben zu haben - und eine Vermutung geäußert, warum er bei seiner Bewerbung scheiterte.
Im WM-Podcast "Kerners 11" begrüßte Johannes B. Kerner in der neuen Folge TV-Koch Tim Mälzer. Dieser gestand zwar direkt "nicht sehr viel Ahnung" von Fußball zu haben, stellte sich aber dennoch den elf Fragen des Moderators. Dabei offenbarte er auch seine früheren Bestrebungen, Koch der Nationalelf zu werden.
Dass Mälzer überhaupt zu Gast in seinem Podcast sein würde, habe er laut Kerner "bis vor fünf Stunden" auch noch nicht gewusst. Die beiden trafen beim Spiel Deutschland gegen Curaçao im Stadion aufeinander. Seine Reise nach Houston sei dabei "wirklich ein spontanes Ding" gewesen, betont Mälzer.
Ganz unvorbereitet wollte der Fernsehkoch allerdings nicht in den Podcast gehen - aus gutem Grund: "Ich hab eine Meinung, so wie 80 Millionen andere Deutsche auch, ich habe aber auch nicht sehr viel mehr Ahnung", räumt Mälzer mit Verweis auf seine Fußball-Kenntnisse ein. Daher habe er sich im Vorgriff auf den Podcast "kurz fachlich vorbereiten lassen" - von Moderator und Fußball-Podcaster Maik Nöcker. An Kerner gerichtet warnt Mälzer: "Also, wenn du nachher die ein oder andere Platitude von mir hörst, die fachlich kompetent ist, ist sie nicht von mir."
"Ich hab gefürchtet, dass so eine schlimme Frage kommt"
Mit einer Anekdote konnte Mälzer Johannes B. Kerner dann aber doch verblüffen. Dieser will mit Anspielung auf den Beruf seines Gasts wissen, welche Zutaten eine Fußballnation zum Weltmeister machen. Mälzer stöhnt: "Ich hab gefürchtet, dass so eine schlimme Frage kommt."
Er berichtet, den Koch der deutschen Nationalmannschaft, Anton Schmaus, gut zu kennen - und gesteht dann: "Ich habe mich ja selber mal, als Löw noch aktiv war, um den Job beworben." Der damalige Koch "wollte nicht mehr", erzählt Mälzer. Seine Ambitionen fanden aber offenbar wenig Anklang: "Ich hab - ich will nicht sagen, den Kürzeren gezogen - ich wurde überhaupt nicht in Betracht gezogen", gibt Mälzer zu.
Johannes B. Kerner hakt nach: "Aber du kannst doch kochen?" "Ja, aber ich laber zu viel", erwidert Mälzer. Genau diese Eigenschaft sei im Umfeld der Nationalmannschaft womöglich nicht ideal. "Ich glaube, das wäre ihnen zu unruhig gewesen", erklärt der 55-Jährige selbstkritisch. Im Nachhinein nehme er die Absage gelassen: "Ich glaube, die waren auch ganz froh" - und scherzt: "Das ist ein bisschen wie meine Tätigkeit auf dem Fußballplatz, wenn ich ausgewechselt werde, ist es das Beste."
Quelle: teleschau – der mediendienst