Sydney Sweeney ist einer der größten Shootingstars, die Hollywood derzeit zu bieten hat. Dabei hat auch ihre Karriere ganz klein begonnen.
Ihr Name ist in aller Munde: Derzeit gibt es in der internationalen Medienwelt nur wenige Prominente, die so viel Aufmerksamkeit erzeugen wie Sydney Sweeney. Im letzten Jahr produzierte die Schauspielerin immer wieder große Schlagzeilen, etwa damit, was sie auf dem roten Teppich trug und was sie bei Hochglanz-Fotoshootings nicht trug. Oder mit einer viel diskutierten Jeans-Werbekampagne, über die zwischenzeitlich sogar US-Präsident Donald Trump sprach. Dass es dabei immer (auch) um ihr Äußeres und weniger um ihr Schauspieltalent ging, störte Sweeney kaum. Dabei kann die Schauspielerin, die jetzt mit "The Housemaid - Wenn sie wüsste" im Kino zu sehen ist, mit gerade mal 28 schon auf eine stolze TV- und Filmkarriere zurückblicken.
Schon mit zwölf Jahren stand Sweeney, im Horrorfilm "Zombieworld" (2009), vor der Kamera, um danach einen steilen Aufstieg in Hollywood hinzulegen. Mittlerweile kommt sie auf mehr als 50 Auftritte in Kino- und TV-Produktionen, darunter so prestigeträchtige Serien wie "The Handmaid's Tale - Der Report der Magd", "The White Lotus" und "Euphoria". Für die letzten beiden erhielt sie Emmy-Nominierungen als beste Nebendarstellerin.
Im Kino sah man Sweeney zuletzt an der Seite von Daniel Brühl und Jude Law in Ron Howards Survival-Thriller "Eden". Zuvor drehte sie unter anderem mit dem renommierten Independent-Filmemacher David Robert Mitchel ("Under the Silver Lake") und Quentin Tarantino ("Once Upon a Time in Hollywood").
Wird Sydney Sweeney das nächste "Bond"-Girl?
Zuletzt musste sie aber einen Rückschlag verkraften: Mit dem Biopic "Christy" (2025) wollte Sweeney den Übergang von der gefeierten Serien- zur Filmhauptdarstellerin fortsetzen. Der Film, an dem sie auch als Produzentin mitwirkte, erzählt die Lebensgeschichte von Christy Martin, die in den 90er-Jahren zu den bekanntesten US-Boxerinnen wurde und 2010 Schlagzeilen machte, als ihr Ehemann versuchte, sie zu ermorden. Die Kritiken waren gemischt, das Urteil der Zuschauer vernichtend: Sweeney als lesbische Boxerin wollte kaum jemand sehen. Am US-Startwochenende spielte "Christy" nur 1,3 Millionen Dollar ein und zählte laut "Box Office Mojo" damit zu den zwölf schwächsten Kinostarts aller Zeiten - für einen Film, der auf über 2.000 Leinwänden anlief.
Mit einer ihrer nächsten potenziellen Rollen könnte Sweeney aber endgültig zum Superstar werden. Nachdem Amazon sich die kreative Hoheit über die "James Bond"-Reihe gesichert hat, war zu vernehmen, dass Jeff Bezos höchstpersönlich sich Sweeney als "Bond"-Girl wünsche. Vom Magazin "Variety" auf entsprechende Gerüchte angesprochen, reagierte die Schauspielerin erst sprachlos, dann ausweichend: "Um ehrlich zu sein, weiß ich über die ganzen Bond-Gerüchte nichts, aber ich war immer ein großer Fan der Reihe, und ich bin aufgeregt und neugierig zu sehen, was sie als Nächstes machen." Auf die Nachfrage, ob die Rolle des Bond-Girls denn reizvoll für sie wäre, antwortete sie souveräner: "Kommt auf das Drehbuch an! Ich glaube, ich hätte mehr Spaß als James Bond."
Quelle: teleschau – der mediendienst