Von der Bildfläche wird der 23-Jährige aber nicht so bald verschwinden. In der nächsten Spielfilm-Produktion des Streaming-Dienstes Hulu hat er sich an der Seite von Sean Giambrone ("Die Goldbergs") eine Hauptrolle gesichert. Die noch titellose Komödie handelt von zwei Jugendlichen, die einen unfreiwilligen Drogentrip erleben. Regie führen Nick Kocher und Brian McElhaney, die als Internet-Comedy-Duo BriTANicK bekannt wurden.
Caleb McLaughlin: Zwischen Netflix-Projekten und Synchro-Rollen
Auch Caleb McLaughlin blieb nach seinem Durchbruch mit "Stranger Things" Netflix treu. 2019 wirkte der US-Schauspieler in Steven Soderberghs Basketballdrama "High Flying Bird" mit. Ein Jahr später schwang er sich nebst Hollywoodstar Idris Elba im Westerndrama "Concrete Cowboy" aufs Pferd. In "The Book of Clarence" war er 2023 an der Seite von Benedict Cumberbatch zu sehen, bevor er 2024 im Horrorfilm "The Deliverance" eine tragende Rolle spielte.
In seinem aktuellen Projekt ist McLaughlin nicht zu sehen, dafür zu hören: Im Animationsfilm "GOAT: Bock auf große Sprünge" synchronisiert er die Titelrolle, eine Ziege namens Will Harris. Die Handlung der Sony-Produktion: Der kleine Ziegenbock Will hat einen großen Traum: Er will ein großer Sportler werden. Als er die Chance bekommt, bei der Basketball-ähnlichen Sportart Roarball in einem Profiteam mitzuspielen, sieht er seine Chance. Der Haken: Für den Vollkontaktsport ist er viel zu schmächtig. Kinostart ist Februar 2026.
Noah Schnapp und Joe Keery: Warten auf den Durchbruch und Musikambitionen
Im Gegensatz zu manch anderen Kollegen blieb Noah Schnapp der große Karrieresprung bislang verwehrt. Den Kinoflop "Waiting for Anya" (2020) konnte auch er, der Star aus "Stranger Things", nicht vermeiden. Ansonsten war Schnapp, der sich 2023 als homosexuell outete, als Nebenfigur in der US-Horrorkomödie "Hubie Halloween" neben Adam Sandler zu sehen. 2023 spielte er in dem Psychothriller "The Tutor" eine der Hauptrollen. Weitere Projekte sind derzeit nicht in Sicht.
Joe Keery hatte seine wohl bekannteste Rolle neben "Stranger Things" in der Sci-Fi-Komödie "Free Guy" (2021), wo er an der Seite von Ryan Reynolds einen Game-Designer verkörperte. Darüber hinaus ist der inzwischen 33-Jährige als Musiker tätig. Passend dazu: In "Pavements", einer Mischung aus Biopic, Konzert- und Experimentalfilm, spielte er 2024 den Indie-Musiker Stephen Malkmus. Einen wichtigen Schritt macht er mit seinem nächsten Projekt. In der Horror-Komödie "Cold Storage" nach einem Drehbuch des Erfolgsautors David Koepp ("Jurassic Park") steht er neben Liam Neeson vor der Kamera.
Natalia Dyer und Charlie Heaton: Zwischen Horror-Schocker und X-Men
Natalia Dyer konnte sich dank "Stranger Things" ebenfalls schon einige Haut- und Nebenrollen vor allem in Indie-Produktionen sichern, etwa in der Coming-of-Age-Komödie "Yes, God, Yes - Böse Mädchen beichten nicht" (2019) oder im Mystery-Streifen "Things Heard & Seen" (2021). Der große Durchbruch ist der US-Schauspielerin, die in Disneys "Hannah Montana - Der Film" zum ersten Mal vor der Kamera stand, indes noch nicht gelungen. Zuletzt tauchte die 30-Jährige in dem Horror-Schocker "All Fund and Games" in der Hauptrolle auf.
Charlie Heaton konnte sich dank "Stranger Things" für die Hauptrolle im Thriller "Shut In" mit Co-Star Naomi Watts empfehlen. Außerdem wurde der britische Schauspieler ins X-Men-Universum berufen, wo er sich 2020 im Finale der Filmreihe, "The New Mutants", in einer Hauptrolle über die Kinoleinwand kämpfte. Zuletzt hatte er einen Gestauftritt in der Serie "Industry", und auch in einer noch titellosen Mysteryserie von Netflix wird er demnächst zu sehen sein. Die Handlung kreist um ein mysteriöses Seeungeheuer, das eine Stadt bedroht.
Sadie Sink auf dem Weg zum Marvel-Star
Zu guter Letzt: Sadie Sink. Die US-Schauspielerin scheint an den mysteriösen Verwicklungen von "Stranger Things" Gefallen gefunden zu haben. Im Ciarán-Foy-Schocker "Eli" lehrte sie Netflix-Fans 2019 das Fürchten, Gleiches galt 2021 für ihre Rolle im Teen-Slasher "Fear Street Part Two: 1978". 2022 besetzte Darren Aronofsky sie für das Oscar-prämierte Drama "The Whale". Ganz andere Töne schlug Sink zuletzt in "O'Dessa" an, einem Musical-Sci-Fi-Drama, über ein Mädchen (Sink), das sich in einer postapokalyptischen Welt als Country-Musikerin durchschlägt.
Ein besonderer Coup ist Sink mit ihrer nächsten Rolle gelungen. Die ist nicht nur riesig, sondern wird die Schauspielerin auch durch mehrere Projekte tragen. Sink wird sowohl im nächsten "Spider Man"-Film "Brand New Day" zu sehen sein als auch im sechsten "Avangers"-Abenteuer mitmischen. Welchen Charakter sie übernimmt, ist noch unbekannt. Spekuliert wird, dass sie als Mutantin namens Firestar besetzt wurde. Sicher ist: An "Stranger Things" wird Sink am wenigsten von den Jungstars gefesselt bleiben, und mit ihrer Aufnahme in den erlauchten Marvel-Club könnte sie sogar den bislang größten Star. Millie Bobby Brown, in den Schatten stellen.
Quelle: teleschau – der mediendienst