Olivia Wilde und Seth Rogen raten Paaren: Herumliegende Socken sind den "Streit nicht wert"

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Olivia Wilde und Seth Rogen
Olivia Wilde und Seth Rogen standen zusammen für "The Invite" vor der Kamera.
2026 Getty Images/Tommaso Boddi
The Invite
Szene aus "The Invite": Angela (Olivia Wilde) und Joe (Seth Rogen) haben Probleme mit sich selbst und Probleme mit ihren Nachbarn.
Tobis Film

Warum streiten Paare so oft über Kleinigkeiten? Olivia Wilde und Seth Rogen haben darauf Antworten. Die Hollywood-Stars verraten, warum gerade die scheinbar unwichtigen Dinge eine Beziehung unnötig belasten können.

Ein gemeinsames Abendessen unter Freunden - und plötzlich eskaliert alles. Genau darum geht es in der neuen Komödie "The Invite", die am Donnerstag im Kino gestartet ist. Für Olivia Wilde war die größte Herausforderung allerdings nicht das Chaos auf der Leinwand, sondern der Gemütszustand ihrer Figur. "Sie steht permanent unter Strom", erzählt die 42-jährige Schauspielerin und Regisseurin gegenüber der Agentur teleschau. Während der Dreharbeiten habe sie sich ständig angespannt gefühlt. "Das war unglaublich anstrengend, weil das überhaupt nicht meinem echten Wesen entspricht."

Gerade das habe sie an der Geschichte gereizt. Fast jeder erkenne sich irgendwann in diesen Situationen wieder - ob als Gastgeber, als Gast oder als Partner. Die kleinen Spannungen, Missverständnisse und unausgesprochenen Gefühle seien oft unangenehm, aber eben auch unglaublich menschlich. Genau deshalb funktioniere der Humor des Films so gut: weil sich fast jeder darin ein Stück weit selbst wiederfinde.

Privat versucht Co-Star Seth Rogen dagegen genau solche Spannungen möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen. Über die Jahre habe er sich einen einfachen Grundsatz angewöhnt: "Versuche niemals, aus Mitbewohner-Problemen Beziehungsprobleme zu machen", verrät er sein Credo im teleschau-Gespräch. Ob herumliegende Dinge, Vorhänge oder andere Kleinigkeiten - vieles sei den Streit schlicht nicht wert. "Ich habe akzeptiert, wer meine Partnerin ist. Und sie hat akzeptiert, wer ich bin."

Entscheidend sei vielmehr, wie Paare miteinander umgehen. Manche würden ständig nach Gründen suchen, einen Konflikt anzufangen. Andere gäben ihrem Partner lieber erst einmal den Vertrauensvorschuss und suchten nach einer Erklärung, statt sofort einen Streit vom Zaun zu brechen. "Ich versuche, keine Konflikte zu beginnen", sagt Rogen.

Auch hinter der Kamera setzte Wilde auf genau dieses Miteinander. Als Regisseurin sei es ihr besonders wichtig gewesen, dass sich niemand in den Vordergrund spiele. Stattdessen sollten sich die Schauspieler gegenseitig Raum geben und aufeinander reagieren. "Es ist wie ein gutes Tennismatch", beschreibt sie das Zusammenspiel. Jeder spiele den Ball zurück, niemand wolle den anderen an die Wand spielen. "Genau das war das Ziel", sagt Wilde.

Auch aus den Dreharbeiten hat sie etwas für sich mitgenommen. Als Regisseurin und Schauspielerin gleichzeitig habe sie gelernt, ihren Kollegen vor allem zuzuhören. "Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, wirklich verstanden zu haben, was gutes Schauspiel bedeutet", gesteht sie. "Man muss einfach zuhören und ehrlich reagieren." Diese Erkenntnis gelte nicht nur vor der Kamera - sondern oft auch im echten Leben.

Quelle: teleschau – der mediendienst