Kurz nachdem er die Hauptrolle in der Krimiserie "The Beast" übernommen hatte, erhielt er im Januar 2008 die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs. Am 14. September 2009 starb Swayze an den Folgen der Krankheit. Er wurde nur 57 Jahre alt.
Cynthia Rhodes (Penny Johnson)
Sie kam als erfahrene und gelernte Tänzerin zum Cast: Cynthia Rhodes hatte bereits in den Tanzfilmen "Flashdance" (1983) und "Staying Alive" (1983) ihr Können gezeigt. In "Dirty Dancing" spielte sie Penny Johnson, eine Tänzerin des Resorts, die unerwartet schwanger wird und für die "Baby" nach einer verpfuschten Abtreibung einspringt.
Nach "Dirty Dancing" trat Cynthia Rhodes vorwiegend in Musicals auf, 1991 hatte sie ihre letzte Filmrolle im Abenteuerfilm "The Crystal Eye". 1989 heiratete Rhodes den Sänger Richard Marx ("Right Here Waiting"), mit dem sie drei gemeinsame Söhne hat. 2014 trennte sich das Paar.
Jane Brucker (Lisa Houseman)
Sie hat eine der unvergesslichsten, weil peinlichsten Szenen des Films: Lisa Houseman, Babys ältere Schwester, singt und tanzt bei den Proben für eine Talentshow zum Song "Hula Hana" - allerdings ohne einen Ton zu treffen.
Ihre Rolle als Babys ältere Schwester Lisa blieb die bemerkenswerteste in der Schauspielkarriere von Jane Brucker. Nachdem sie an der Seite von Jennifer Grey in "Bluthunde am Broadway" (1989) mitgespielt hatte, übernahm sie nur noch selten Rollen. 2022 war Brucker Gastjurorin in der FOX-Tanzshow "The Real Dirty Dancing", in der Prominente trainierten, um in die Fußstapfen von Baby und Johnny zu treten.
Jerry Orbach und Kelly Bishop als Jake und Marjorie Houseman
Sie machen gemeinsam Urlaub im Ferienresort "Kellerman's" in den Catskill Mountains: Dr. Jake Houseman (Jerry Orbach), seine Frau Marjorie Houseman (Kelly Bishop) und ihre beiden Töchter Frances (Jennifer Grey) und Lisa (Jane Brucker).
Jerry Orbach war bereits ein gestandener Broadway-Star, bevor er bei "Dirty Dancing" mitspielte. Nach dem Tanzfilm übernahm er seine wohl bekannteste Rolle: Von 1992 bis zu seinem Tod spielte er in der Serie "Law & Order" den Polizisten Lennie Briscoe. 2004 erlag Jerry Orbach seinem Kampf gegen den Prostatakrebs. Er wurde 69 Jahre alt.
Bevor sie in "Dirty Dancing" ihren Durchbruch auf der großen Leinwand schaffte, hatte Kelly Bishop bereits am Broadway für Furore gesorgt. Nach Filmrollen in "Miami Rhapsody" (1995) und "Private Parts" (1997) übernahm sie ihre bis heute vielleicht bekannteste Rolle: In "Gilmore Girls" spielte sie Emily Gilmore, die Mutter respektive Großmutter der beiden Hauptfiguren.
Bill Medley und Jennifer Warnes
Was wäre der Kultfilm "Dirty Dancing" ohne seinen nicht weniger erfolgreichen Soundtrack? Die Platte, die Evergreens und neue Lieder mischte. wurde weltweit mehr als 32 Millionen Mal verkauft. Zu den neu eingespielten Songs gehört neben dem von Patrick Swayze gesungenen Hit "She's Like the Wind" der Welthit "(I've Had) The Time of My Life" von Bill Medley und Jennifer Warnes.
Mit dem Erfolg von "(I've Had) The Time of My Life" hatte Medley nicht gerechnet. Er dachte, "Dirty Dancing" sei ein billiges Erwachsenenfilmchen. Heute ist er stolz auf den Song. 2014 benannte Medley, der bereits in den 60er-Jahren als eine Hälfte der Righteous Brothers ("Unchained Melody") Riesenerfolge feierte, seine Biografie nach dem Welt-Hit, der sogar einen Oscar gewann. Der 85-Jährige steht bis heute auf der Bühne, Anfang 2025 erschien mit "Straight from the Heart" ein neues Album des Sängers.
Jennifer Warnes gelang ebenfalls eine erfolgreiche Karriere. Mit gerade mal 20 Jahren nahm sie ihr Debütalbum auf, "I Can Remember Everything". In den 80er-Jahren landete die US-Sängerin ihre zwei größten Hits: Mit Joe Cocker sang sie das Duett "Up Where We Belong" und mit Bill Medley "(I've Had) The Time Of My Life". Anfang des Jahrtausends wurde es still um Warnes, 2018 feierte sie mit dem Album "Another Time, Another Place" ihr Comeback.
Quelle: teleschau – der mediendienst