Ariana Grande ist 33 Jahre alt geworden. Anlässlich des Films "Wicked: Teil 2" sprach sie überraschend offen über Ruhm, Selbstzweifel - und den Moment, der ihre Leidenschaft für das Kreativsein zurückbrachte.
An diesem Freitag (26.6.) vollendet sie das 33. Lebensjahr: Millionen Menschen kennen Ariana Grande als einen der größten Popstars der Welt. Doch hinter dem Erfolg verbarg sich lange ein Gefühl, das viele wohl nicht erwartet hätten. Anlässlich ihres Films "Wicked: Teil 2", der aktuell bei Sky und WOW zu sehen ist, sprach die Sängerin und Schauspielerin mit der Agentur teleschau ungewöhnlich offen über Ruhm, Selbstzweifel und den Moment, in dem sie ihre Leidenschaft für das Kreativsein wiederfand.
"Ich glaube, für eine Zeit war meine Berühmtheit lauter als mein eigentliches Handwerk - lauter als meine Hingabe zu meinem Beruf", erzählte die US-Sängerin. Ein Satz, der erkennen lässt, wie sehr sie sich danach sehnte, wieder für ihre Arbeit wahrgenommen zu werden - und nicht nur für ihren Namen.
Genau deshalb wurde eine bestimmte Rolle zu einem Wendepunkt. "Dieses Projekt hat meine Beziehung zum Kreativsein geheilt. Ich habe mich wieder in das Erschaffen verliebt", sagte Grande gegenüber teleschau. Zum ersten Mal seit Langem habe sie wieder das Gefühl gehabt, sich ganz auf ihre Arbeit konzentrieren zu können. "Es fühlte sich unglaublich heilend an, endlich für meine Arbeit gesehen zu werden. Dadurch wurde ein Funke in mir neu entfacht."
"Wicked hat mich von innen heraus verändert"
Mit den Jahren habe sich auch ihr Blick auf Erfolg verändert. Früher sei sie oft von der Sorge begleitet worden, Erwartungen erfüllen zu müssen. Heute versuche sie, besondere Erfahrungen bewusster wahrzunehmen und den Moment zu genießen. Für Grande ist das inzwischen wichtiger geworden als der ständige Blick auf das, was als Nächstes kommt.
Dabei habe sie bewusst versucht, allen äußeren Erwartungen aus dem Weg zu gehen. Statt darüber nachzudenken, wie ihre Leistung später aufgenommen werden würde, wollte sie einfach im Moment sein. "Ich wollte einfach nur arbeiten und ehrlich im Moment sein", erzählte Grande. Erst als sie später die Reaktionen des Publikums sah, habe sie begriffen, wie viele Menschen die Geschichte berührt habe. "Das war überwältigend."
Dass sie heute so offen darüber sprechen könne, überrasche sie selbst. Denn gerade Kreativität habe sich lange nicht mehr leicht angefühlt. Erst diese Erfahrung habe ihr gezeigt, warum sie ihren Beruf überhaupt liebe. Nicht wegen des Ruhms, sondern wegen der Möglichkeit, Geschichten zu erzählen und Menschen emotional zu erreichen.
Anlass für diese Erkenntnis war ihre Rolle als Glinda in "Wicked". Die Musicalverfilmung wurde für Grande weit mehr als nur ein weiteres Filmprojekt. Sie selbst beschreibt die Arbeit daran als einen Prozess, der sie auch persönlich verändert habe. "Wicked hat mich von innen heraus verändert", sagte sie.