Kehrt Paul Walker wirklich zurück? Das ist über Teil 11 der "Fast & Furious"-Reihe bekannt

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Fast & Furious 7 (2015)
Angeblich wird Paul Walkers Charakter im letzten Teil der "Fast & Furious" einen Auftritt haben. Der Schauspieler starb 2013 bei einem Verkehrsunfall.
Universal Pictures
Vin Diesel und Paul Walker
Dass sein verstorbener Freund Paul Walker (rechts) in "Fast & Furious 11" "mitspielt", hatte Vin Diesel als Voraussetzung dafür genannt, dass der Film überhaupt gedreht wird.
2009 Getty Images/Kevin Winter
Fast & Furious 7
Paul Walker starb noch während der Dreharbeiten zu "Fast & Furious 7" (2015). Seine Rolle des Ex-Polizisten Brian O'Connor wurde dank digitaler Effekte im Film behalten.
Universal

Mit dem elften Teil soll die rasante "Fast & Furious"-Reihe endgültig abgeschlossen werden. Angeblich wird mit dem Actionfilm die Figur des 2013 verstorbenen Paul Walker zurückkehren. Was ist außerdem über das Projekt bekannt?

Sie ist die rasanteste Filmreihe der Welt, doch mit dem angekündigten nächsten Teil werden deren Boliden endgültig ausgebremst. Denn mit "Fast & Furious 11" (inoffizieller Titel) soll die Action-Saga um Dominic "Dom" Toretto (Vin Diesel) und seiner "Family" ihren krönenden Abschluss finden. "Krönend" ist nicht zu hoch gegriffen, denn mit dem Film soll ein beliebter Charakter zur Reihe zurückkehren - und mit ihm sein Darsteller, der eigentlich längst tot ist: Paul Walker.

Seinen letzten Auftritt als Ex-Cop Brian O'Conner hatte Walker im siebten Teil der "Fast & Furious"-Reihe. Die Weltpremiere des Actionkrachers im März 2015 erlebte der US-Schauspieler nicht, er starb am 30. November 2013 bei einem Verkehrsunfall. Walker war Beifahrer eines Porsches, über den sein Freund, der Rennfahrer Roger Rodas, bei überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle verloren hatte. Der Schauspieler starb mit 40 Jahren.

So tragisch Walkers Tod, so emotional war der Abschied seiner Figur aus der Filmreihe in "Fast & Furious 7". Brian O'Conner verlässt am Ende des Films seine Freunde, um sich ganz seinem Leben als Familienvater zu widmen. Es war so gesehen ein doppelter Abschied, ein Abschied von Brian O'Conner und ein Abschied von Paul Walker. Als der Schauspieler starb, waren die Dreharbeiten noch nicht beendet. Daraufhin wurde das Drehbuch angepasst, nicht aber Walkers Figur aus dem Film geschrieben. Brian wurde für die restlichen Szenen digital erschaffen.

Vin Diesels drei Bedingungen für "Fast & Furious"

Nun soll die Figur zur Action-Reihe also zurückkehren, wie Hauptdarsteller Vin Diesel im Juni vergangenen Jahres auf dem Autofestival "Fuel Fest" in Kalifornien verkündet hatte. In der Veranstaltung sprach er von dem Wunsch des Filmstudios, Teil 11 im April 2027 in die Kinos zu bringen. Er stimmte zu, jedoch unter drei Bedingungen. Demnach müsse die Reihe mit "Fast & Furious 11" nach Los Angeles zurückkehren. Zweitens soll der Film die "Auto-Kultur" feiern und die Handlung in der Welt der Straßenrennen angesiedelt sein. Drittens habe er, Diesel, die "Wiedervereinigung" seiner und Walkers Figur gefordert.

Details der Handlung sind bislang unbekannt. Denkbar ist, dass "Fast & Furious 11" an die Ereignisse des 2023 erschienenen Vorgängers anknüpfen wird, immerhin war Film Nr. 10 seinerzeit als erster einer zweiteiligen Saga angekündigt worden. Das ließe auch auf den Stellenwert von Walkers Charakter in der Handlung schließen. Eher wird Brian O'Conner einen kleinen Auftritt haben, zumal eine größer angelegte Rolle technisch - und auch finanziell - allzu aufwändig wäre. In Teil 7 hatte man auf eine Kombination aus Double und Digital Enhancement gesetzt, um Walkers Rolle im Film zu behalten. Seine Brüder Cody und Caleb standen für die digitale Reproduktion des Ex-Polizisten Pate. Die Mehrkosten hatten sich laut "Hollywood Reporter" dadurch auf rund 50 Millionen Dollar belaufen.

Cast & Crew

Berichten zufolge sollen mit Vin Diesel auch die übrigen Darstellerinnen und Darsteller für "Fast & Furious" wieder in ihre Rollen schlüpfen, darunter Michelle Rodriguez, Jordana Brewster und Ludacris. Auf dem Regiestuhl werde erneut der Franzose Louis Leterrier Platz nehmen, der schon dem Vorgänger zum Erfolg verholfen hatte. "Fast & Furious 10" spielte weltweit mehr als 700 Millionen Dollar ein. Allerdings verschlang der Film allein in der Produktion rund 340 Millionen Dollar. Heißt: Mit dem Finale würde man ein großes Risiko eingehen, denn viel günstiger dürfte der Film nicht ausfallen - auch wegen des größeren digitalen Aufwands. Andererseits könnte die Rückkehr Paul Walkers - wenn auch nicht des echten - einige Zugkraft entfalten.

Quelle: teleschau – der mediendienst