Erneut Erdbeben in Granada

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Erdbeben in Andalusien
In Granada gab es bei einem weiteren mittelschweren Erdbeben vor allem Schäden durch herabfallende Fassaden- und Dachtrümmer.
Erdbeben in Andalusien
Arsenio Zurita/EUROPA PRESS/dpa
Erdbeben in Andalusien
Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, sich von Fassaden fernzuhalten, da weitere lose Dach- oder Fassadenziegel herunterfallen könnten.
Erdbeben in Andalusien
Arsenio Zurita/EUROPA PRESS/dpa
Blick auf die Alhambra
Die Alhambra in Granada gilt als herausragendes Beispiel mittelalterlicher maurischer Architektur in Europa. (Archivbild)
Blick auf die Alhambra
Fermin Rodriguez/AP
Erdbeben erschüttert Granada
Viele Menschen verließen schon beim ersten schweren Beben in der Nacht zu Samstag aus Angst ihre Wohnungen und verbrachten einen Teil der Nacht im Freien.
Erdbeben erschüttert Granada
Francisco J. Olmo/EUROPA PRESS/dpa

Wieder ist die historisch bedeutende Stadt Granada von einem mittelschweren Erdbeben erschüttert worden. Drei Menschen wurden leicht verletzt und eine wichtige Touristenattraktion geschlossen.

Erneut ist die südspanische Touristenmetropole Granada von einem mittelschweren Erdbeben der Stärke 4,8 erschüttert worden. Drei Menschen seien leicht verletzt und Teile der weltberühmten Alhambra vorsichtshalber evakuiert worden, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE unter Berufung auf die Regionalregierung Andalusiens. 

In der Stadt gab es erneut Schäden, vor allem durch herabfallende Fassadenteile und Dachziegel. Mehrere Autos wurden schwer beschädigt, wie auf Fotos zu sehen war. 

Nach Angaben des nationalen geografischen Instituts (IGN) bebte die Erde um 10.37 Uhr. Das Epizentrum habe in der Gemeinde Gójar südlich von Granada gelegen. Ganz in der Nähe in dem südlichen Vorort Alhendín hatte die Erde schon in der Nacht zu Samstag mit einer Stärke von 5,0 gebebt. Seither wurden fast 100 leichte Nachbeben registriert.