Gibt es Personalengpässe? "Personelle oder finanzielle Einsparungen stehen nicht im Vordergrund; es geht primär um Prozessoptimierung, verlässliche Servicezeiten und moderne Kundenorientierung", teilt eine Pressesprecherin mit.
Beim Finanzamt läuft immer mehr digital
Bereits seit Juli 2024 sei flächendeckend ein Terminvereinbarungssystem im Einsatz. Dieses werde seither sowohl bei den Steuerbürgerinnen und Steuerbürgern als auch bei den Finanzämtern "mit äußerst positiver Resonanz wahrgenommen", so die Pressesprecherin weiter. Zudem sei festzustellen, dass die Zahl der persönlichen Besuche in den Servicezentren "aufgrund der zunehmenden Nutzung digitaler Angebote stark rückläufig ist".
Ein Wochentag ohne Terminpflicht bleibt - der ist aber je nach Finanzamt unterschiedlich
Die Öffnungszeiten der Servicezentren sowie die telefonische Erreichbarkeit während der allgemeinen Servicezeiten bleiben auch zukünftig unverändert, heißt es. Und: An einem Tag pro Woche ist das Servicezentrum für den Publikumsverkehr auch ohne vorherige Terminvereinbarung geöffnet.
Welcher Wochentag hierfür angeboten wird, legt jedes Finanzamt laut dem Landesamt für Steuern individuell fest und veröffentlicht ihn auf seiner Webseite. Zudem können während der regulären Öffnungszeiten des Finanzamts jederzeit Formulare persönlich im Finanzamt abgeholt werden.
Wie können Personen ohne Internetanschluss einen Termin beim Finanzamt buchen?
Bürgerinnen und Bürger können ihren Termin laut Landesamt für Steuern online über das Terminvereinbarungssystem auf den Webseiten der Finanzämter sowie unter https://www.elster.de/eportal/uebersichtservicezentren buchen.
Personen ohne Internetzugang oder ohne Möglichkeit zur Online-Terminbuchung können laut Pressesprecherin "jederzeit telefonisch über eine eigens eingerichtete Telefonnummer beim jeweiligen Finanzamt unkompliziert einen Termin vereinbaren".
Landesamt für Steuern empfiehlt Nutzung der digitalen Plattform Elster
"Allgemein empfehlen wir allen Steuerpflichtigen, die digitale Plattform Elster für die Übermittlung von Steuererklärungen und die Kommunikation mit dem Finanzamt zu nutzen", so die Sprecherin auf Anfrage der Mediengruppe Bayern. Wer lieber noch die Papierform bevorzugt könne Schreiben sowie Erklärungen aber rund um die Uhr in die Briefkasten der Finanzämter einwerfen.
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