Nach jüngsten Informationen der Katastrophenschutzbehörden kamen bei den Erdbeben und dem darauf folgenden drei Meter hohen Tsunami auf der Insel Sulawesi mindestens 1558 Menschen ums Leben. 113 Menschen wurden als vermisst gemeldet, weitere 152 werden noch unter den Trümmern vermutet.

Hintergrund: Hunderte Todesopfer bei Tsunami - mit Video

1000 Häuser in Erdloch gefallen

Die Zahl der Toten könnte um mehr als 1000 Opfer steigen. Ein Sprecher des nationalen Rettungsdienstes,Yusuf Latief, sagt, dass in der Stadt Palu im Ortsteil Balaroa nach den Beben rund 1000 Häuser in eine Art Erdloch gefallen seien. Der Ortsvorsteher von Balaroa hat angegeben, dass bis zu 1000 Menschen als vermisst gelten. Die EU-Kommission wird sich an den Soforthilfen mit 1,5 Millionen Euro beteiligen.

Das Phänomen der Bodenverflüssigung hat zwei Stadtteile der 350.000-Einwohner-Hafenstadt Palu zerstört.