• Erneute starke Regenfälle in Bayern möglich
  • Freitag (23.07.2021) noch entspannte Wetterlage
  • Die Hundstage beginnen: Steht uns noch ein heißer Sommer bevor?
  • Erneute Überschwemmungen lokal möglich: Starkregen mit bis zu 40 Litern pro Quadratmeter in manchen Regionen angekündigt
  • Tipps von Meteorologe Jung, wie sich die Katastrophengebiete auf den neuen Regen vorbereiten sollten

Schwere Unwetter könnten am Wochenende in Teilen Bayerns erneut zu starken Regenfällen führen - und damit die Pegel der Flüsse wieder steigen lassen. Am Freitag bestimmen noch trockene Luftmassen unser Wetter. Die Sonne scheint, es bleibt niederschlagsfrei und es werden maximal 27 bzw. 29 Grad erreicht, prognostiziert der Wetterochs. Der schwache Wind weht aus Nordwest. Bis einschließlich Freitag bleibt die Wetterlage entspannt. Am Samstagnachmittag (24.07.2021) muss dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge vor allem im Westen Bayerns mit teils kräftigen Gewittern gerechnet werden. Die Unwetter sollen sich dann bis zum Sonntag in Richtung Ostbayern ausbreiten.

Unwetter am Wochenende möglich - Hundstage bringen keine große Hitze

Am Freitag beginnen die Hundstage, das ist die Zeit vom 23. Juli bis zum 23. August. Sie gelten als die heißesten Tage im Sommer. Bisher ist aber laut Meteorologe Dominik Jung von großer Hitze nichts in Sicht.

Lediglich das Wochenende könnte laut der Prognose des Meteorologen sehr warm bis schwülwarm oder sogar auch mal heiß werden und das bei Höchstwerten bis 33 oder 34 Grad. Nach dem Wochenende sinken die Temperaturen wieder. Bis Monatsende und sogar bis Anfang August deute sich keine neue Hitze an.

Am Samstag (23.07.2021) nähert sich laut dem Wetterochs von Westen her ein großes Tief. Es ziehen Wolkenfelder auf und der weiterhin nur schwache Wind dreht auf Südost. Gegen Abend sind dann erste Schauer und Gewitter möglich. Im Einzugsgebiet der Regnitz maximal 29 Grad. 

Starkregen am Wochenende möglich

Es kann laut wheater.com  zu Starkregen mit bis zu 40 Litern pro Quadratmeter kommen. Das bedeutet auch, dass es auf eng begrenzter Fläche wieder zu Überschwemmungen kommen kann. Die Gewitter am Samstag seien ernst zu nehmen: Es kann zu schweren Gewitterböen bis 100 km/h kommen und auch Hagel ist dabei. Die Ursache für das neue Starkregenereignis ist wieder die feucht-warme Mittelmeerluft. 

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Meteorologe Jung rät, in den Gebieten der Flutkatastrophe sollte man bis Freitagabend (22.07.2021) Vorsichtsmaßnahmen vor neuem Starkregen treffen. „Es wird bei weitem nicht so dramatisch wie vergangene Woche, trotzdem sollten alle dort wachsam sein.“

Das Erdreich sei sehr durchweicht. „Da kann es schnell bei neuen Starkregenschauern zu Erdrutschen kommen.“ Wasserempfindliche Maschinen, die in den Flutregionen im Einsatz sind, sollten vor Regen geschützt werden.

Sich vor Überschwemmungen vorbereiten

Der Meteorologe rät dazu, nochmal die Gullys zu checken und Schlamm und Dreck zu entfernen, da sonst das Wasser nicht richtig ablaufen könne.

„Es wird nichts Flächendeckendes an Starkregen geben, aber die einzelnen Gewitterzellen ziehen schon ab Samstagmorgen genau über das Flutgebiet hinweg. Es wird dabei nicht jeden treffen, hier und da kann es aber kurzzeitig mal ordentlich runterprasseln.“

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