Jugendlicher (17) in Hinterhof erstochen: Täter sind nach tödlicher Messerattacke flüchtig

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Bei einer Messerattacke in einem Münchner Hinterhof wurde ein 17-Jähriger tödlich verletzt.
15-Jähriger geschlagen und mit Machete bedroht
Christopher Schulz (Symbolfoto)

Ein 17-Jähriger wurde am Freitagabend von zwei Unbekannten angegriffen und mit einem Messer so schwer verletzt, dass er später in einer Klinik verstarb. Die Münchner Polizei fahndet weiterhin nach den Tätern.

Ein Streit in einem Hinterhof hatte ein tragisches Ende: Bisher unbekannte Täter stachen bei einer Auseinandersetzung in München auf einen 17-Jährigen ein. Der Jugendliche wurde dabei so schwer verletzt, dass er im Krankenhaus verstarb, wie die Polizei am Samstagnachmittag (11. Dezember 2021) mitteilte. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Ermittler sei der 17-Jährige während eines Handgemenges am Freitagabend in einem Hinterhof in der Münchner Innenstadt mit einem spitzen Gegenstand verletzt worden.

Warum es zu dem Streit zwischen dem späteren Opfer, seinen beiden Begleitern und den beiden Unbekannten kam, sei bislang unklar, sagte ein Polizeisprecher. Die Begleiter des 17-Jährigen stünden unter Schock, entsprechend vorsichtig seien die Ermittler bei den Vernehmungen. Als Tatwaffe für die Stiche in den Oberkörper werde ein Messer vermutet, gesichert sei diese Erkenntnis bislang aber nicht.

Nach Messerattacke auf 17-Jährigen: Täter sind flüchtig

Eine sofortige Fahndung nach den beiden Verdächtigen blieb am Freitagabend demnach ohne Erfolg. Zeugenbeschreibungen zufolge könnte es sich bei den Unbekannten ebenfalls um Jugendliche handeln: Die beiden Verdächtigen wurden als zwischen 16 und 17 Jahre alt beschrieben. Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf, den Hintergründen und Tätern dauerten an, teilte die Polizei mit.