Da mussten die Polizisten glatt zweimal hinschauen: Bei der Kontrolle eines alten Ford stellten die Beamten aus Dortmund einen ordentlichen Moosbewuchs fest. Das "fahrende Feuchtbiotop" sorgte für Schmunzeln, hatte aber noch weitaus mehr Mängel vorzuweisen.
Einsatzkräfte des Dortmunder Verkehrsdienstes fühlten sich am Montagmorgen an den Biologieunterricht aus ihrer Schulzeit erinnert, als sie ein "fahrendes Feuchtbiotop" auf einer Straße in Dortmund einer Verkehrskontrolle unterzogen. Das schreibt die Polizei in einer Pressemeldung am Dienstagmittag.
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Beim ersten Hingucken fiel auf, das Moos aus den Fenstergummierungen quoll, die Frontscheibe einen Riss aufwies, das vordere Kennzeichen nicht richtig befestigt und beim Blinker vorne rechts die Abschlussscheibe nicht vorhanden war.
Auto weist erhebliche Mängel auf
Der "biologische" Zustand des Autos führte dann zu einem Sachverständigenbüro, der das Gefährt näher unter die Lupe nahm. Neben dem Bewuchs durch "Diplohaplonten" (Moose) wies der alte Ford einen ölfeuchten Motor, eine ungleichmäßige Bremswirkung, eine gerissene Frontscheibe und weitere erhebliche Mängel. Mit besonderer Vorsicht durfte der Besitzer das "Biotop" in sein heimatliches "Habitat" zurückfahren. Dort wurde das Fahrzeug außer Betrieb genommen.
Wie die Polizei Dortmund weiter schreibt, muss der Besitzer "trotz möglicher ökologischer Relevanz (vielleicht auch in Bezug auf die Feinstaubproblematik), nun mit einer entsprechenden Anzeige rechnen.